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Zu schnell gefahren: Kim Dotcom droht Abschiebung aus Neuseeland

16.04.2015 | 15:09 Uhr |

Muss Kim Dotcom Neuseeland verlassen? Weil er zu schnell gefahren ist, überprüfen die Behörden nun die Abschiebung.

Die Einwanderungsbehörde in Neuseeland überprüft laut einem Bericht der Zeitung The New Zealand Herald die Möglichkeit der Abschiebung von Kim "Dotcom" Schmitz. Dieser habe bei seinem Einwanderungsantrag verschwiegen, dass er einmal wegen einer Geschwindigkeitsübertretung in Konflikt mit den Behörden geraten war.

Im Jahr 2009 war Schmitz dabei erwischt worden, wie er in einer 50-Km/h-Zone mit 149 Stundenkilometern fuhr. Im Fragebogen bei der Einwanderung wurde er unter anderem konkret gefragt, ob er oder ein Familienangehöriger in den vergangenen fünf Jahren wegen zu gefährlichen Fahrens belangt worden sei. Eine Frage, die Kim Dotcom am 3. Juni 2010 beim Ausfüllen des Fragebogens mit "Nein" beantwortete.

Kim Dotcom darf sich nun am 4. Mai zu den Vorwürfen äußern. In einer ersten Erklärung sagte Schmitz, es handle sich um ein Missverständnis und das er beim Ausfüllen des Fragebogens davon ausgegangen sei, dass das Delikt bekannt gewesen sei. In einem Tweet bringt Dotcom zum Ausdruck, dass er sich unter Druck gesetzt fühlt. In den kommenden Monaten soll in einem anderen Verfahren darüber entschieden werden, ob Kim Schmitz von Neuseeland an die USA ausgeliefert wird, weil ihm US-Ankläger vorwerfen, mit der früheren Online-Tauschbörse Megaupload mehrfach und in krimineller Weise gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben.

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