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Wertgrenze für Kleinsendungen wird angehoben

08.04.2008 | 15:04 Uhr |

Der schwache Dollar macht den Import von High-Tech-Gütern, DVDs, Spielen oder Mode durchaus interessant, bei einem Warenwert über 22 Euro schlug jedoch bereits der Zoll zu, so dass sich der Import in vielen Fällen kaum noch lohnte. Ende des Jahres wird die Wertgrenze nun massiv angehoben.

In Zeiten des Internets haben Anwender einfach und bequem die Möglichkeit, weltweit auf Shopping-Tour zu gehen. Besonders attraktiv ist derzeit der US-Raum, dank des niedrigen Dollar-Kurses. Bislang gab es aber eine wichtige Schranke, die die Preisersparnis bei Eigenimporten schnell gen Null tendieren ließ: die Wertgrenze für Kleinsendungen. Diese beträgt derzeit 22 Euro. Güter, die (ohne Gebühren für den Versand) mehr kosten, sind zollpflichtig, zusätzlich wird die Einfuhrumsatzsteuer (19 Prozent) fällig.

In der EU-Verordnung Nr. 274/2008 wurde nun die Wertgrenze von 22 auf 150 Euro angehoben . Die neue Höchstgrenze gilt ab dem 1. Dezember 2008. Dies ist die erste Erhöhung der Wertgrenze seit 1991.

Damit werden ab Ende des Jahres Importe deutlich lohnenswerter, da für Waren bis zu einem Gesamtwert von 150 Euro keine Einfuhrabgaben mehr gezahlt werden müssen . Ausgenommen von der Zollfreiheit sind Alkohol, einschließlich alkoholischer Getränke, Tabak und Tabakwaren, Parfüms und Eau de Toilette. Und auch für Kaffee gelten besondere Regeln.

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