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Zoff ums iPhone: Vodafone kontra T-Mobile

21.11.2007 | 11:00 Uhr |

Mit einer einstweiligen Verfügung attackiert Vodafone die iPhone-Verkaufspraxis des Konkurrenten T-Mobile.

Mobilfunkprovider Vodafone hat eine einstweilige Verfügung gegen den Konkurrenten T-Mobile erwirkt. Grund dafür ist die Vertriebspolitik von Apples iPhone, das T-Mobile in Deutschland nur mit SIM-Lock anbietet. Auf diese Weise sind Kunden an die Tarife des Anbieters gebunden und können das iPhone nicht in den Netzen anderer Provider einsetzen. Vodafone will keinen Verkaufsstopp erwirken, sondern lediglich einen freien Verkauf des iPhones ermöglichen.

Laut Vodafone-Chef Friedrich Joussen verursacht die exklusive Bindung an einen Anbieter vor allem Nachteile für Kunden, die dadurch Mehrkosten tragen müssten. Zudem fürchtet das Unternehmen, dass andere Handyhersteller ihre Geräte ebenfalls nur noch bei bestimmten Providern anbieten könnten, was die Marktsituation massiv verändern würde. T-Mobile will sich gegen die Verfügung wehren und kündigte bereits einen Einspruch an. Der Verkauf des iPhones gehe unverändert weiter, allerdings halte man sich an die Auflagen des Gerichts. Allerdings behalte man sich eine Schadensersatzforderung gegen Vodafone „in maximaler Höhe" vor.

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