Zensur
Iran will Internet vom Rest der Welt abschneiden
Die iranische Regierung plant ein eigenes, nationales Internet, welches den Cyberspace des Landes im schlimmsten Fall vom Rest der Welt isolieren könnte.
Der Iran arbeitet derzeit an einer sehr aggressiven Form der Zensur: Der Staat plant ein so genanntes nationales Internet. Die Regierung will mit diesem Schritt dem Kampf um die Kontrolle über das World WideWeb ein Ende setzen und propagiert die Lösung als kostensparende Konsumenten-Strategie, mit der die moralischen Werte des Islam aufrecht erhalten werden können. Laut Reza Bagheri Asl, Leiter des Telekommunikations-Ministeriums, könnten innerhalb kurzer Zeit bereits 60 Prozent der iranischen Haushalte, Teil des nationalen Netzwerks werden. Innerhalb von zwei Jahren, könnte sich das eingegrenzte Netz auf das ganze Land ausbreiten.
Das Internet ist Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Khamenei ein Dorn im Auge. Durch das WWW werden westliche Ideen und Kultur-Einflüsse, meist nach dem Vorbild der USA, in dem islamischen Land verbreitet. Diese Ideen stehen im Kontrast zur strengen Führung und die zunehmende Begeisterung der Bevölkerung wird von Khamenei als „Soft War“ bezeichnet.
Das Internet ist Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Khamenei ein Dorn im Auge. Durch das WWW werden westliche Ideen und Kultur-Einflüsse, meist nach dem Vorbild der USA, in dem islamischen Land verbreitet. Diese Ideen stehen im Kontrast zur strengen Führung und die zunehmende Begeisterung der Bevölkerung wird von Khamenei als „Soft War“ bezeichnet.
Neben dem nationalen Internet, plant der Iran jüngsten Berichten zufolge, auch die Produktion eines eigenen PC-Betriebssystems, das Microsofts Windows ablösen soll. Die Entwicklung wurde von Kommunikationsminister Reza Taghipour angekündigt, jedoch noch nicht offiziell von der Regierung bestätigt.
Das nationale Internet soll bereits in den nächsten Monaten online gehen und vorerst parallel zum offenen Internet betrieben werden. Banken, die Regierung und große Unternehmen sollen auch weiterhin Zugriff auf das World Wide Web haben. Sollte das Projekt zufriedenstellend anlaufen, könnte das nationale Netz erst im Iran und gegebenenfalls auch in anderen muslimischen Ländern eingesetzt werden, so Ali Aghamohammadi, einer der führenden Wirtschaftsbosse im Iran.
Das nationale Internet soll bereits in den nächsten Monaten online gehen und vorerst parallel zum offenen Internet betrieben werden. Banken, die Regierung und große Unternehmen sollen auch weiterhin Zugriff auf das World Wide Web haben. Sollte das Projekt zufriedenstellend anlaufen, könnte das nationale Netz erst im Iran und gegebenenfalls auch in anderen muslimischen Ländern eingesetzt werden, so Ali Aghamohammadi, einer der führenden Wirtschaftsbosse im Iran.



02.06.11
erinnert mich an Khomenei (möglicherweise nicht richtig geschrieben), der das Land in die Religionsstarre führte, die bis heute andauert. So lange Ayatollahs Staaten regieren, wird es Zensur, Steinigung und, noch schlimmer, muslimische Religionsminister geben.
Das Volk hat es in der Hand: Schmeißt diese Deppen aus ihren Palästen und lasst sie in der Wüste verrotten.
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02.06.11
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Aufsichtsrat-befuerchtet-Balkanisierung-des-Internet-1253325.html
Von daher wird es über kurz oder lang kein Internet mehr geben oder ist wird "im Untergrund" weiterleben, kaum beachtet vom Großteil der Bevölkerung, die sich eh lieber auf Gesichtsbuch tummeln und dort datentechnisch entblößen.
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02.06.11
Traurig, aber wahr.
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