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US-Investmentbank kauft Sony Center in Berlin

02.03.2008 | 15:37 Uhr |

Im zweiten Verkaufsanlauf ist es dem japanischen Elektronik-Konzern Sony nun gelungen sein Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin zu verkaufen. Ein Zusammenschluss aus drei Investoren kann sich ab Ende Mai als neuer Eigentümer der Immobilie mit seiner charakteristischen Dachkonstruktion bezeichnen.

Das berichtet die Zeitung „Die Welt“ in ihrer Online-Ausgabe. Nachdem Anfang Januar die ersten Verkaufsverhandlungen gescheitert waren, sei Sony erneut an potentielle Interessenten herangetreten. Im Laufe des Monats wird das Gebäude an die Investmentbank Morgan Stanley , das Unternehmen The John Buck Company und den Immobiliendienstleister Corpus Sireo übergeben, wobei John Buck und Corpus Sireo jeweils 3,75 Prozent der Anteile übernehmen werden. Im Vergleich zu den ursprünglich angestrebten 850 Millionen Euro hat Sony, Branchenkreisen zufolge, bei 600 Millionen Euro eine Einigung mit den Investoren erzielen können. Der Kaufpreis wurde jedoch noch nicht offiziell bestätigt.

Wie Sony beim Vertragsabschluss in Tokio mitteilte, solle der Name „Sony Center“ auch in Zukunft erhalten bleiben. In dem rund 132 500 Quadratmetern umfassenden Gebäude sind neben zahlreichen Büro-, Gastronomie- und Gewerbeflächen auch ein Kino und Sonys Berliner Zentrale untergebracht. Trotz des Besitzerwechsels werden die Sony Europe GmbH, Sony Deutschland, Sony Pictures Releasing GmbH und Sony / ATV Music Publishing Germany auch weiterhin in der Immobilie residieren.

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