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Zeitung: SAP und Microsoft planen Software-Allianz

SAP und Microsoft wollen einem Zeitungsbericht zufolge künftig gemeinsam Software entwickeln und vertreiben, die die beiden Programmwelten verbindet.

SAP und Microsoft wollen nach einem Bericht des " Wall Street Journal " von Dienstag künftig gemeinsam Software entwickeln und vertreiben, die die beiden Programmwelten verbindet. Die Partnerschaft sei das bedeutendste Ergebnis aus den fehlgeschlagenen Fusionsgesprächen des vergangenen Jahres, schreibt die Zeitung in ihrer Online-Ausgabe. Mit der Ankündigung des neuen Software-Produkts unter dem Codenamen "Mendocino" wollen die Partner ihre Allianz angesichts des wachsenden Konkurrenzdrucks unterstreichen.

Nach der mehr als anderthalb Jahre währenden Übernahmeschlacht um PeopleSoft war der Softwarekonzern Oracle zum zweitgrößten Anbieter von Unternehmenssoftware nach dem Walldorfer Marktführer aufgestiegen. Neben IBM versucht auch Microsoft im lukrativen Markt für Unternehmenssoftware vor allem mit Fusionen Fuß zu fassen. Mit seiner Mittelstandssoftware steht SAP derzeit in Konkurrenz zu Microsoft. In anderen Bereichen kooperieren die beiden Unternehmen aber auch, um einen reibungslosen Betrieb der jeweiligen Produkte untereinander zu gewährleisten.

Die gemeinsam entwickelte Software soll unter anderem sicherstellen, dass zum Beispiel Einträge in Microsofts Office- Software Outlook automatisch in SAPs Zeitmanagement-System einfließen kann. Sie soll voraussichtlich im Herbst fertig sein. "Wir nehmen die größten Applikationen im Markt und verbinden die Erfahrungen", sagte SAP-Manager Shai Agassi. Weltweit nutzten rund 60 Millionen Beschäftigte sowohl Office als auch SAPs Software mySAP. Die neue Software werde SAP einen Vorteil gegenüber Oracle verschaffen.

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