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Wikipedia prämiert beste Wissenschafts-Artikel

18.08.2008 | 11:45 Uhr |

Gemeinsam mit der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur und der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft schreibt Wikimedia Deutschland zum zweiten Mal die "Zedler-Medaille" aus. Damit werden Beiträge aus dem Bereich der Geisteswissenschaften und solche aus den Naturwissenschaften ausgezeichnet.

Ziel der Ausschreibung ist es, einen Anreiz zur breitenwirksamen Aufbereitung wissenschaftlicher Themen zu geben und diese damit für ein breiteres Publikum sichtbar zu machen. Die Zedler-Medaille ist in beiden Kategorien mit jeweils 2500 Euro dotiert und wird wie im Vorjahr von dem Heidelberger Verlag Spektrum der Wissenschaft gestiftet .

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Wissenschaftlern der Mainzer Akademie, Mitgliedern der Autorenschaft der deutschsprachigen Wikipedia und Wissenschaftsjournalisten des Verlags Spektrum der Wissenschaft. Bei den Einreichungen kann es sich um neue Artikel zu einem bislang nicht in der deutschsprachigen Wikipedia enthaltenen Thema handeln oder um eine signifikante Verbesserung bestehender Einträge.

Den Juroren der Jury gehören Gernot Wilhelm, Altorientalist an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und zugleich Vizepräsident der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Johannes Fried, Professor für Mittelalterliche Geschichte und von 1996 bis 2000 Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands, sowie Ernst Mutschler, emeritierter Professor für Pharmakologie und ehemaliger Direktor des Pharmakologischen Instituts für Naturwissenschaftler an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Einsendeschluss für Beiträge ist der 19. Oktober 2008. Weitere Informationen sind unter www.wikimedia.de/zedler-medaille abrufbar.

Benannt ist der Preis nach Johann Heinrich Zedler, dessen "Zedlersches Universallexikon" zwischen 1732 und 1754 in 64 Bänden und vier Supplementbänden erschien und als größtes bis dahin gedrucktes Universallexikon des Abendlandes gilt. Das Zedlersche Lexikon war die erste Enzyklopädie, an der eine Redaktion von Fachgelehrten mitarbeitete und die auch Biographien lebender Persönlichkeiten enthielt.

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