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ZYB: kostenlose PIM-Synchronisation via SyncML

Konakte und Kalenderinhalte überall verfügbar: der Wunsch jedes Nutzers. Um nicht von einer lokalen Outlook-Synchronisation abhängig zu sein, bietet ZYB.com seit neuestem einen kostenlos nutzbaren SyncML-Dienst an, über den Daten mit jedem entsprechend befähigten Mobiltelefon abgeglichen werden können.

Ein weiterer Anbieter hat den praktischen Nutzen von SyncML-fähiger PIM-Synchronisation erkannt und bietet einen kostenlosen Dienst an, mit dem sich die wichtigsten privaten Daten vom Handy auf einen Server übertragen und in beliebigen Intervallen abgleichen lassen. Das Kopenhagener Unternehmen ZYB erkennt die Zeichen der Zeit und bietet ab sofort seinen gleichnamigen Service zum Abgleich von Daten kostenlos im Internet an.

Um ZYB nutzen zu können, benötigt man ein Mobiltelefon mit SyncML-Support - alle gängigen Midrange-Modelle der letzten zwei Jahre sollten entsprechend ausgerüstet sein, nur bei Samsung und LG sollte man über ein etwas aktuelleres Handy verfügen. Derzeit unterstützt ZYB die Synchronisation von Telefonkontakten und Kalenderdaten. Der Datenaustausch erfolgt via GPRS, EDGE oder UMTS. Nach einer kurzen kostenlosen Anmeldung auf www.zyb.com können erstmals Daten vom Mobiltelefon auf den Server sync.zyb.com übertragen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt lassen sich die Daten via SyncML wieder zurückrufen und mit den aktuellen Informationen auf dem Smartphone/Handy abgleichen.

Größtes Manko des praktischen Dienstes: bislang lassen sich die synchronisierten PIM-Daten nur im Web-Client von ZYB betrachten und bearbeiten; mit Outlook oder anderen PIM- und Mail-Programmen lässt sich der Dienst noch nicht synchronisieren. Als reichlich unpraktischer Workaround bietet sich die vorherige lokale Synchronisation zwischen Handy und PC an - das führt den eigentlichen Sinn des Dienstes, die Unabhängigkeit von Standort und Endgerät, allerdings ad absurdum. ZYB arbeitet nach eigenen Angaben an einer Lösung, wird entsprechende Software-Addons für Outlook und Co. aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nur kostenpflichtig anbieten. Wer seine Outlook-Daten schon längst mit einem SyncML-Server abgeglichen wissen wollte, kann schon seit längerem auf entsprechende kommerzielle Clients zurückgreifen, beispielsweise SyncJe von Nexthaus (29,95 US$).

Die Auswahl an öffentlich nutzbaren SyncML-Servern ist bislang äußerst dünn. Der bekannteste Vertreter ist vermutlich Vodafones "MeinAdressbuch", das D2-Kunden den SyncML-Abgleich ihrer Daten für ein geringes Entgelt ermöglicht. Für einen einzelnen Abgleich verlangt der Netzbetreiber 0,39 Euro, im Monatsabo werden zwei Euro berechnet.

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