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Youtube-Star Simon Unge trennt sich von Mediakraft

22.12.2014 | 12:59 Uhr |

Ein einzelner Youtube-Star gegen ein großes Vermarktungsunternehmen. So stellt sich die Auseinandersetzung zwischen Simon Unge und Mediakraft, die derzeit die jüngeren Youtube-Fans umtreibt.

Simon Unge betreibt mit ungespielt und ungefilmt zwei Youtube-Kanäle für eine offensichtlich jüngere Zielgruppe, auf denen Unge Videospiele testet und vorstellt und über seine Arbeit spricht und vor allem sich auch mit dem Spiele-Klassiker Minecraft beschäftigt. Beide Kanäle sind unter Gaming- und Youtube-Fans sehr beliebt, bis zu 30 Millionen monatliche Videoabrufe kann Unge vorweisen.
Doch Unge hat nun beide Youttube-Kanäle auf Eis gelegt und stattdessen einen neuen Youtube-Kanal ins Leben gerufen. Weil er sich mit Mediakraft, dem Vermarkter seiner beiden bisherigen Videokanäle, zerstritten hat.

Unge erklärt in diesem Video die Gründe für seine Entscheidung. Die lauten kurz zusammengefasst: Unge fühlt sich durch Mediakraft nicht ausreichend unterstützt. Deshalb kündigt Unge den Vertrag mit Mediakraft. Doch so einfach ist das nicht, Mediakraft pocht auf Einhaltung des bestehenden Vertrags, wie das Unternehmen hier auf Facebook klarstellt:

"Der Videomacher Simon Unge, auf YouTube bekannt als „Ungespielt“, hat mit uns eine juristische Auseinandersetzung begonnen. Das bedauern wir sehr. Wir hätten uns gewünscht, diesen Streit auf andere Weise beilegen zu können. Vor gut einem Jahr haben wir uns auf eine Zusammenarbeit geeinigt, mit klaren Vertragsregeln, die keine Fragen offen lassen. Wir halten uns daran und sind deswegen begeistert, dass wir zu einer Steigerung der Reichweite von rund zwölf Millionen auf bis zu 30 Millionen monatliche Videoabrufe und zu einem Zuwachs von einer Million Abonnenten seit Beginn der Partnerschaft aktiv beigetragen haben. Nun ist es so, dass Simon Unge einen gültigen Vertrag unterschrieben hat, der nicht einseitig aufgehoben werden kann."

Deshalb kommt es nun also zu einem Rechtsstreit. Die Community scheint bei diesem Streit klar hinter Unge zu stehen, wie die zahlreichen Kommentare bei Facebook und Youtube beweisen.

Das Unternehmen Mediakraft vermarktet populäre Youtuber. Es hilft diesen bei deren Arbeit und beim Aufbau von Kontakten.

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