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Youtube: Nationale Seiten gehen an den Start – aber noch nicht auf Deutsch

19.06.2007 | 13:15 Uhr |

Das beliebte Video-Portal Youtube war bisher nur in englischer Sprache im Netz präsent. Das ändert sich ab sofort mit den neu gestarteten regionalen Internetpräsenzen. Deutsche Anwender müssen sich aber noch etwas in Geduld üben.

Youtube hat am Dienstag den Startschuss für seine regionalen Internetpräsenzen gegeben. Nachdem der beliebte Video-Dienst erst kürzlich diverse neue Funktionen integriert hat , folgen nun die komplett in diverse Sprachen übersetzten Youtube-Seiten.

Die regionalen Internetpräsenzen von Youtube sind ab sofort in Brasilien, Frankreich, Irland, Italien, Japan, den Niederlanden, Polen, Spanien und Großbritannien verfügbar. Um die betreffende Seite zu öffnen, genügt es, im Browser hinter www.youtube. das Kürzel des betreffenden Landes anzufügen, also im Falle von Youtube Japan www.youtube.jp .

Jede Präsenz ist vollständig übersetzt und mit regionalen Homepages und Suchfunktionen ausgestattet. Hinzu kommen länderspezifische Videobewertungen und –kommentierungen.

„Video ist ein universelles Medium und erlaubt Menschen in der ganzen Welt, miteinander zu kommunizieren und Ideen auszutauschen. Mit der heutigen Ankündigung erweitern wir unsere bereits globale Plattform, um sie für die lokalen Nutzer-Communities noch bedeutsamer zu machen“, so Chad Hurley, Mitbegründer und CEO von Youtube.

Sie vermissen Youtube Deutschland? Laut Angaben der Betreiber gibt es hierzulande derzeit noch rechtliche Probleme, die geklärt werden müssen, ehe www.youtube.de an den Start gehen kann. Allzu lange dürfte es aber nicht mehr dauern. Youtube will nach und nach in vielen weiteren Ländern mit regionalen Startseiten online gehen.

Youtube erfreut sich einer immens hohen Beliebtheit und die nationalen Seiten dürften für einen weiteren Schub sorgen, weil sie Menschen den Zugang zum Portal in ihrer eigenen Sprache ermöglichen. Nicht zu vernachlässigen ist außerdem, dass in jedem Land unterschiedliche Geschmäcker herrschen und damit auch unterschiedliche Präferenzen für Video-Inhalte existieren.

Youtube hat laut eigenen Angaben vor der Einführung der nationalen Seiten bereits Verträge mit großen, internationalen Content-Partnern abgeschlossen. Dazu zählen unter anderem die BBC, France 24, Antena 3, Cuatro TV (beide Spanien), RTP (Portugal), VPRO und NPO (beide Niederlanden). Hinzu kommen Vereinbarungen mit den europäischen Fußballvereinen FC Chelsea, AC Mailand, Real Madrid und FC Barcelona und Vereinbarungen mit den Organisationen Greenpeace, Friends of the Earth, UNHCR und Medecins du Monde.

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