1960287

Yo-App wird zum Sicherheitsrisiko

21.06.2014 | 12:03 Uhr |

Die umstrittene Yo-App, die nur das Wörtchen „Yo“ an Kontakte verschicken kann, wurde von College-Studenten gehackt. Damit können die Nummern aller Nutzer ausgelesen werden.

Die Yo-App , die lediglich das Wort „Yo“ an Kontakte aus der Freundesliste schicken kann, wurde bereits in dieser Woche belächelt. Trotz des äußerst geringen Funktionsumfangs zählt die Anwendung bereits mehr als 50 Millionen Nutzer. Investoren fütterten die Entwicklung zudem mit 1,2 Millionen US-Dollar Risikokapital.

Aus der Scherz-App wurde nun jedoch ein Sicherheitsrisiko. Wie TechCrunch am Wochenende berichtet, wurde die App von drei College-Studenten gehackt. Sonderlich sicher scheint die Anwendung nicht gewesen zu sein, denn den Hackern zufolge können die Telefonnummern aller Nutzer ausgelesen und Nachrichten gespooft werden. Die Hacker können Yo-Nutzern außerdem Pushnachrichten mit jedem beliebigen Text schicken oder ihr Yo-Postfach mit unzähligen Yo-Nachrichten füllen.

Die drei Hacker haben sich eigenen Angaben zufolge bereits mit den Yo-Entwicklern in Verbindung gesetzt, um sie auf die Sicherheitslücke hinzuweisen. Gründer Or Arbel bestätigte gegenüber TechCrunch, dass die App „Sicherheitsprobleme habe“. Das Unternehmen nehme die Situation sehr ernst und arbeite mit Hochdruck an der Behebung der Lücke.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1960287