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Facebook hilft FBI bei Verhaftung von Cyber-Kriminellen

12.12.2012 | 17:03 Uhr |

Dem FBI ist in Zusammenarbeit mit dem sozialen Netzwerk Facebook ein Schlag gegen Cyber-Kriminelle gelungen, die weltweit 11 Millionen Computer mit Malware infiziert hatten.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters heute meldet, ist es dem FBI in Zusammenarbeit mit Facebook gelungen, zehn Cyber-Kriminelle zu verhaften. Die mutmaßlichen Täter hatten weltweit rund elf Millionen PCs mit dem Yahos-Virus infiziert. Die Malware spähte Kreditkarten- und Bankdaten aus und verursachte einen geschätzten Schaden von 850 Millionen US-Dollar.

Bei der Jagd auf die Betrüger wurde das Federal Bureau of Investigation von der Facebook-Sicherheitsabteilung unterstützt, denn in den vergangenen zwei Jahren hatte es Yahos vor allem auch auf Facebook-Nutzer abgesehen. Das soziale Netzwerk half dem FBI, die Täter zu identifizieren und infizierte Accounts ausfindig zu machen.

Was Cyber-Kriminelle mit Ihren Daten anstellen

Laut FBI-Angaben machten sich die Kriminellen zur Verbreitung von Yahos das Butterfly Botnetzwerk zunutze. Botnetzwerke sind Netzwerke aus mit Malware infizierten Computern, die für Cyber-Angriffe missbraucht werden. Die zehn Verdächtigen, die in dieser Woche verhaftet wurden, stammen unter anderem aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Neuseeland, Peru, Großbritannien und den USA.

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