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Yahoo distanziert sich von Pornos

14.04.2001 | 12:53 Uhr |

Die Internetfirma Yahoo! Inc. hat im ersten Quartal 2001 einen Verlust von 11,5 Millionen Dollar erlitten. Sie wird zwölf Prozent der 3.510 Mitarbeiter nach Hause schicken, um Kosten zu sparen. "Erwachsenenprodukte" (Sex- und Pornoerzeugnisse) sollen aus dem Online-Shopping, der Auktionsseite und den Yahoo!-Anzeigen entfernt werden, da hier massive Bedenken der Onlinenutzer aufgetreten sind.

Die Internetfirma Yahoo! Inc. hat im ersten Quartal 2001 einen Verlust von 11,5 Millionen Dollar erlitten. Sie wird zwölf Prozent der 3.510 Mitarbeiter nach Hause schicken, um Kosten zu sparen.

Yahoo! hatte in der Vorjahresvergleichszeit noch 67,6 Millionen Dollar verdient. Der Quartalsumsatz schrumpfte auf 180,2 (Vorjahr: 230,8) Millionen Dollar. Dies hatte Yahoo! am Mittwoch nach Börsenschluss bekannt gegeben. Das Unternehmen litt vor allem unter dem schwachen Werbemarkt.

Yahoo! will jetzt "Erwachsenenprodukte" (Sex- und Pornoerzeugnisse) aus dem Online-Shopping, der Auktionsseite und den Yahoo!-Anzeigen entfernen. Viele Benutzer hätten in dieser Woche Bedenken über einige der Produkte bei Yahoo! Shopping geäußert.

"Wir haben sie gehört und schnell geantwortet", betonte Yahoo!-Präsident Jeff Mallett am Freitag. Zuvor hatten US-Medien über die Intensivierung des Pornogeschäfts auf den Yahoo!-Web-Sites ausführlich berichtet.

Heather Killen, die das internationale Geschäft leitet, wird das Unternehmen Mitte Juni verlassen. Yahoo!-Unternehmenschef Tim Koogle hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass er seinen Posten aufgeben will. (PC-WELT, 14.04.2001, dpa/ pk)

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