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Yahoo: Weiterhin Nazi-Angebote

20.06.2000 | 22:06 Uhr |

Nazigegenstände und andere rassistische Objekte werden vorerst nicht, wie von einem französischen Gericht verlangt, von einer Auktions-Site des Online-Suchdienstes Yahoo verbannt. Informationen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, weigert sich Yahoo-Mitbegründer Jerry Yang, einer französischen Gerichtsanordnung Folge zu leisten, nach der das Portal den Zugang zu Nazi-Devotionalien für französische Internet-Nutzer sperren soll.

Nazigegenstände und andere rassistische Objekte werden vorerst nicht, wie von einem französischen Gericht verlangt, von einer Auktions-Site des Online-Suchdienstes Yahoo verbannt. Informationen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, weigert sich Yahoo-Mitbegründer Jerry Yang, einer französischen Gerichtsanordnung Folge zu leisten, nach der das Portal den Zugang zu Nazi-Devotionalien für französische Internet-Nutzer sperren soll.

"Wir werden Inhalte unserer Sites in den USA nicht ändern, nur weil jemand in Frankreich es von uns verlangt", erklärte Yang in einem Interview mit der französischen Tageszeitung Libération.

Ein französisches Gericht hatte Yahoo in einer vorläufigen Anordnung bis zum 24. Juli Zeit eingeräumt, um Maßnahmen zur Sperrung einer Auktions-Sites zu ergreifen, die Nazi- und Ku-Klux-Klan-Objekte zum Verkauf anbietet. Das Anbieten und der Verkauf von Gegenständen und Materialien mit rassistischem Hintergrund ist nach französischen Gesetzen verboten. (PC-WELT, 20.06.2000, jas)

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