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Xpy legt Windows Maulkorb an

25.01.2005 | 14:36 Uhr |

Konkurrenz für XP Antispy - Xpy arbeitet ganz ähnlich und ist gerade mal 49 KB groß.

Das allseits beliebte XP Antispy dient dazu die Kommunikationsfreudigkeit von Windows XP, einigen seiner Komponenten und dem seit kurzem verfügbaren Microsoft Windows Malicious Software Removal Tool einzubremsen ( wir berichteten ). In dieselbe Kerbe schlägt das unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlichte Xpy, das sich in der Alpha Phase befindet.

So lassen sich Änderungen an den allgemeinen Standardeinstellungen, an den Einstellungen für bestimme Dienste, den IE, den Windows Media Player und Windows Messenger vornehmen.

Wer will, kann für jeden einzelnen Eintrag in den genannten Bereichen selbst bestimmen, wo ein Häkchen gesetzt und die Einstellung geändert wird. Über eine Drop-Down-Menü können Anwender aber auch "Alle Einstellungen" auf einmal beeinflussen, oder aber per "XP Antispy Einstellungen" Änderungen analog zu XP Antispy vornehmen.

Neben den von XP Antispy wahrscheinlich bekannten Einträgen bietet Xpy im Übrigen noch die Möglichkeit, den Remote Procure Call (RPC) Service sowie das Distributed Component Object Model (DCOM) zu deaktivieren.

Gut: Einmal vorgenommene Änderungen lassen sich auch wieder rückgängig machen. Dazu wird die Software einfach noch mal gestartet und der Wiederherstellungsmodus ausgewählt.

Xpy 0.8.6 wurde vom Entwickler unter Windows XP Professional Edition und Server 2003 getestet. Es soll aber auch unter Windows 2000 laufen. Der Download (Zip-Datei) ist 49 KB groß, ausgepackt bringt das Tool 58 KB auf die Waage.

Download: Xpy 0.8.6

XP Antispy 3.93 bremst MS-Antiviren-Tool aus (PC-WELT Online, 13.01.2005)

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