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Sony Ericsson wechselt zu Mobinnova

Die Nachfolger des Sony Ericsson Xperia X1 werden nicht von HTC produziert. Nach einem Bericht des Branchenportals Digitimes wechselt Sony Ericsson zum Foxconn-Tochterunternehmen Mobinnova. Die Gründe sind unklar.

Es scheint, als ob HTC mit der Entwicklung neuer Android-Handys alle Hände voll zu tun hat. Nach einem Bericht des taiwanischen Branchenportals Digitimes beendet Sony Ericsson die Zusammenarbeit mit dem Smartphone-Hersteller und lässt die Nachfolger des Xperia X1 stattdessen von Mobinnova produzieren. Das ist ein Tochterunternehmen von Foxconn Electronics, das ebenfalls seinen Hauptsitz in Taiwan hat und unter anderem auch das iPhone von Apple und die Playstation 3 von Sony herstellen soll.

Dem Bericht zufolge wird Sony Ericsson seine Zusammenarbeit mit HTC beenden, sobald die Nachfrage nach dem Xperia X1 abgeklungen ist. Warum der Handyhersteller sich zu diesem Schritt entschlossen hat, bleibt unklar. Vielleicht kann HTC aufgrund des Erfolges mit dem T-Mobile G1die gewünschten Stückzahlen nicht liefern, vielleicht ist die Produktion auch einfach zu teuer. Jetzt, wo Sony Ericsson seine Erfahrungen mit Windows Mobile gesammelt hat, benötigt das Unternehmen die Expertise des erfahrenen Smartphone-Herstellers nicht länger und kann die zukünftigen Modelle billiger bei der Konkurrenz produzieren lassen.

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