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Xing ändert seine AGB

17.03.2014 | 17:07 Uhr |

Neue AGB für das Kontaktenetzwerk Xing – wer nicht widerspricht, akzeptiert automatisch. Die neuen AGB richten sich vor allem gegen Spammer, klären aber auch andere Aspekte.

Das soziale Netzwerk Xing hat seine AGB geändert. Im offiziellen Blog begründet Vorstand Timm Richter die Anpassungen mit den großen Veränderungen von Xing seit dem Start im Jahr 2003. Damals ging das Netzwerk laut AGB als „ein geschlossenes entgeltliches Kommunikationsforum zur Vermittlung von Geschäftskontakten“ online. Schrittweise kamen seitdem immer wieder neue Funktionen hinzu.

Richter fasst die wichtigsten Änderungen zusammen:

  1. Die neuen AGB verbieten explizit die Nutzung von Werkzeugen wie bestimmter Software oder Scripts, die es ermöglichen, Nutzer durch Spam zu belästigen. Darüber hinaus ist auch die Bewerbung oder Verbreitung dieser Werkzeuge untersagt.

  2. Die Regelungen zum Datenschutz unterstreichen, dass Xing-Mitglieder die Möglichkeit haben, anderen Nutzern ihre persönlichen Daten teilweise oder komplett zu übermitteln bzw. die Einsicht in die Daten zu widerrufen.

  3. Es ist nicht gestattet, Logos als Profilbilder zu verwenden. Des Weiteren soll in den neuen AGB deutlicher als zuvor hervorgehoben werden, dass die Nutzung eines Profils durch Dritte nicht geduldet ist.

  4. Für die Nutzung mancher Apps in Xing können sich Nutzer zwar mit Ihrem Xing-Profil anmelden. Es ist aber auch möglich, den Dienst als Nicht-Xing-Mitglied zu nutzen. Ein im Netzwerk sichtbares Nutzerprofil wird in diesem Fall nicht benötigt. Ebenso wenig ist dies beim reinen Ticketkauf über die Veranstaltungsplattform oder bei der Abgabe einer Bewertung auf der Arbeitgeberbewertungsplattform der Fall.

Wer nicht binnen sechs Wochen widerspricht, akzeptiert automatisch die neuen AGB. Wer widerspricht, darf Xing mit den alten AGB weiternutzen. Die kompletten AGB können Sie auch im oben verlinkten Blog-Eintrag einsehen.



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