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Neues Akkuwunder aus den Niederlanden

Das Xenium 9@9k ist das neue Akkuwunder von Philips. Bis zu 1.440 Stunden soll das Handy im Standby durchhalten, die maximale Gesprächszeit wird mit 17 Stunden angegeben. Zwar darf man aus technischer Sicht keine Highlights erwarten, Vieltelefonierer werden sich jedoch über geringe Abmessungen freuen.

Wer sich für ein Handy aus Philips' Xenium-Reihe entscheidet, möchte in erster Linie telefonieren. Denn während die Cyber-shot-Modelle von Sony Ericsson hochwertige Fotos schießen und Nokias Nseries im Highend-Segment tonangebend ist, hat Philips mit den Xenium-Handys bei der Akkuleistung die Nase vorn.

Neues Beispiel ist das 9@9k. Medienberichten zufolge setzt das Barrenhandy neue Rekorde bei der Akkulaufzeit: bis zu zwei Monate soll das 9@9k im Standby durchhalten (1.440 Stunden), die maximale Gesprächszeit wird mit 17 Stunden (1.020 Minuten) angegeben. Vor allem Vieltelefonierer, die oft unterwegs sind und nicht jeden Tag eine Steckdose in der Nähe haben, werden begeistert sein.

Triband-GSM sorgt für weltweiten Empfang, per GPRS können Daten über das Internet ausgetauscht werden. Doch abgesehen vom starken Akku, hat das 9@9k nicht viel zu bieten. So dient die rückseitig verbaute VGA-Kamera bestenfalls für Schnappschüsse, die über Bluetooth versendet und auf dem QVGA-Display dargestellt werden können.

Immerhin ist für musikalische Unterhaltung ausreichend gesorgt. Der MP3-Player kann über microSD-Karten mit neuen Titeln versorgt werden, auf langen Reisen sorgt das integrierte UKW-Radio für Abwechslung. Mit Abmessungen von 108x48x14 mm ist das 9@9k angenehm klein und findet in jeder Hemd- und Hosentasche Platz. Wo und wann das neue Xenium-Modell im Handel erscheint, ist nicht bekannt.

Vor etwa zwei Jahren hat sich Philips vom deutschen Mobilfunkmarkt verabschiedet. Geringe Absatzzahlen und Operator-getriebene Märkte machten das Geschäft in der alten Welt unrentabel, der Schritt nach Asien war die logische Konsequenz. Im April teilte der niederländische Philips-Konzern den Verkauf seiner Mobilfunksparte an den chiniesischen Mischkonzern China Electronics (CEC) mit, der bereits seit 2001 mit der Entwicklung und Fertigung neuer Philips-Handys betraut war. CEC hat durch die Übernahme der Mobilfunksparte bis 2012 die Nutzungsrechte der Markenbezeichnung "Philips" erhalten.

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