06.09.2007, 14:28

Christian Löbering

XenExpress

Xensource bringt Virtualisierung in die Hardware

Eine spezielle Version von "XenExpress" können Server-Hersteller unmittelbar in ihre Rechner integrieren.
Eine neue Variante der Hypervisor-Virtualisierungsprodukte von Xensource heißt "XenExpress OEM Edition". Diese können Server- und PC-Hersteller auf einer Speicherkarte oder einer Festplatte installieren und mit Treibern für die Komponenten des Systems konfigurieren. Ein solcher Rechner wäre damit ab Werk virtualisiert.
Die Embedded-Lösung basiert auf der vierten Version von XenExpress, die Xensource kürzlich freigegeben hat. Diese ist Open Source und kostenlos. Das Einstiegsprodukt in die Xen-Virtualisierung hat allerdings Limits. Es eignet sich für Systeme mit ein oder zwei Prozessorsockeln, nutzt maximal 4 GB Hauptspeicher und ermöglicht nur vier virtuelle Maschinen. Es ist noch nicht bekannt, ob Systemhersteller die OEM-Variante kostenlos verwenden können.
Xensource, vor wenigen Wochen von Citrix übernommen, erweitert mit XenExpress OEM Edition den Wettbewerb mit dem Marktführer VMware. Auch der scheint auf Embedded-Virtualisierung abzuzielen. Der britische IT-Nachrichtendienst "Computergram" kolportiert Gerüchte, VMware werde in der kommenden Woche auf der Hausmesse VMworld in San Francisco eine "Light"-Variante des Hypervisors ESX Server freigeben. Auch diese könnten Server-Hersteller direkt in ihre Produkte integrieren. Wenn das war wird, käme es zu einer noch heftigeren Konfrontation zwischen Citrix und VMware. (ls)
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