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Xbox 720 benötigt für Spiele und Apps angeblich dauerhafte Internet-Verbindung

05.04.2013 | 18:05 Uhr |

Microsofts neue Spielkonsole setzt aktuellen Gerüchten zufolge eine dauerhafte Internet-Verbindung voraus. Ist die Hardware offline, funktionieren angeblich weder Spiele noch Apps.

Während Sony mit der PlayStation 4 bereits seine nächste Konsolen-Generation enthüllt hat, warten Microsoft-Fans noch immer vergeblich auf die Vorstellung des Xbox-360-Nachfolgers. Klar, dass die Gerüchteküche in diesem Bereich besonders heiß brodelt. So will das Spiele-Magazin Kotaku heute aus einer anonymen Quelle neue Details zur Xbox 720 (Codename Durango) erfahren haben.

Die Konsole setze laut einem Insider eine dauerhafte Internet-Verbindung voraus. Sobald die Hardware offline geht, funktionieren angeblich weder Apps noch Spiele. Mit diesem Vorgehen will Microsoft den Mutmaßungen zufolge den Gebrauchtmarkt angreifen. Denn durch die kontinuierliche Internet-Verbindung könnten die eingelegten Spiele überprüft und aktiviert werden. Werden einzelne Titel weiterverkauft und in eine andere Konsole eingelegt, könnte sich die Xbox 720 weigern, die Software abzuspielen. Eine offizielle Bestätigung dieser Strategie seitens Microsoft steht bislang jedoch noch aus.

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Die Meldungen um eine Always-On-Anforderung bei der Xbox 720 erhitzte heute die Gemüter vieler Spieler, die ihrem Ärger unter anderem über Twitter Luft machten. Von Microsoft ernteten sie dabei lediglich ein Schulterzucken. Unter dem Hashtag #dealwithit (kommt halt damit zurecht) kommentierte Adam Orth, Creative Director bei den Microsoft Studios, dass er die Aufregung um eine Always-On-Konsole nicht verstehe. Das sei nun mal die Welt, in der wir leben.

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