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Microsoft entschuldigt sich für Performance-Probleme mit Geschenk

04.01.2008 | 14:41 Uhr |

Als Entschädigung für die Probleme bei Xbox Live wird Microsoft allen Xbox-Live-Nutzern ein Xbox-Live-Arcade-Spiel schenken.

Microsoft hat sich in einem offiziellen Statement für die Probleme beim Online-Spielenetzwerk Xbox Live über die Feiertage entschuldigt. Laut Angaben von Marc Whitten, General Manager Xbox Live, waren die Performance-Probleme auf die enorme Nutzung des Dienstes zurückzuführen. Nicht nur bestehende Mitglieder hätten den Dienst während der Feiertage extrem häufig genutzt, sondern auch viele neue Mitglieder seien hinzugekommen.

„Auch wenn der Dienst nicht komplett offline war, sind wir doch enttäuscht über die Performance“, schreibt Whitten in einem offenen Brief an die Xbox-Live-Gemeinde . Das Team habe rund um die Uhr gearbeitet, um Xbox Live stabil zu halten. Er verweist aber auch darauf, dass Xbox Live über die Feiertage alle Rekorde gebrochen habe und in seiner fünfjährigen Geschichte den höchsten Zuwachs an neuen Mitgliedern hatte. Am 2. Januar 2008 waren zeitgleich so viele Mitglieder online, wie niemals zuvor.

Für die Xbox-Live-Mitglieder, die einen Obolus zu entrichten haben, um den Dienst nutzen zu können, reichen Worte sicherlich nicht aus, um die Xbox-Live-Probleme der vergangenen Tage aus der Welt zu wischen. Das weiß auch Microsoft und kündigt ein Geschenk als Entschädigung für alle Probleme an. Microsoft wird weltweit allen Xbox-Live-Nutzern ein Xbox Live Arcade-Spiel schenken. Um welchen Titel es sich handeln wird, verrät Whitten allerdings noch nicht. Eine entsprechende Ankündigung soll demnächst erfolgen.

Besonders erfreut zeigt sich Microsoft über das vergangene Weihnachtsgeschäft. Seit dem Erscheinen der Xbox 360 hat sich die Zahl der verkauften Konsolen auf weltweit 17,7 Millionen Stück erhöht. Das Ende November 2007 erschienene Rollenspiel „Mass Effect“ konnte sich 1,6 Millionen Male innerhalb der ersten sechs Wochen verkaufen. Von „Halo 3“ konnte Microsoft seit dem 25. September 2007 bis dato insgesamt 8,1 Millionen Exemplare verkaufen.

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