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Xbox: Japaner zurückhaltend

08.04.2002 | 09:51 Uhr |

Der japanische Spiele-Zeitschriften-Publisher Enterbrain veröffentlichte am Freitag Konsolen-Verkaufszahlen, die Microsofts Erfolge im Land der aufgehenden Sonne eher gering erscheinen lassen. So konnte sich die Xbox seit ihrem Start am 22. Februar lediglich 190.000 Mal verkaufen.

Der japanische Spiele-Zeitschriften-Publisher Enterbrain veröffentlichte am Freitag Konsolen-Verkaufszahlen, die Microsofts Erfolge im Land der aufgehenden Sonne eher gering erscheinen lassen.

So konnte der Redmonder Konzern seit dem japanischen Verkaufsstart der Xbox am 22. Februar noch nicht einmal die Startauflage von 250.000 Einheiten absetzen. Konkret wurden den Angaben von Enterbrain zufolge in Japan 190.029 Xbox-Konsolen zum Preis von umgerechnet 263 Dollar verkauft.

Die Markteinführung in Japan wurde von einem massiven Marketingbombardement begeleitet, dessen Erfolg allerdings durch Beschwerden über zerkratzte DVDs wieder zunichte gemacht wurde.

Den mutmaßlichen Grund für die mangelnde Xbox-Akzeptanz liefert Enterbrain gleich mit: Es fehle schlicht an interessanter Software. "Sie (Microsoft, Anm. d. Red.) benötigen wirkliche 'Killer-Applikationen'," so Hirokazu Hamamura, Präsident bei Enterbrain. "Selbst wenn sie den Preis senken würden, denke ich nicht, dass es helfen wird."

Nintendos Gamecube fand seit seinem Start im September 2001 1,29 Millionen Abnehmer, die Playstation 2 konnte sich allein innerhalb der letzten drei Monate über vier Millionen Mal verkaufen.

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