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Xbox-Hacking: Das Neo-Projekt macht doch weiter

13.01.2003 | 10:13 Uhr |

Das Projekt "Neo" will nun offenbar doch an seinem Vorhaben festhalten, die Xbox-Verschlüsselung über eine Distributed-Computing-Initiative zu knacken. Am Dienstag hatte die Gruppe noch über ihre Website mitgeteilt, aus rechtlichen Gründen aus dem Xbox-Hacking auszusteigen.

Das Projekt Neo will nun offenbar doch an seinem Vorhaben festhalten, die Xbox-Verschlüsselung über eine Distributed-Computing-Initiative zu knacken, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet. Am Dienstag hatte die Gruppe über ihre Website mitgeteilt, aus rechtlichen Gründen aus dem Xbox-Hacking auszusteigen.

Nun wird an gleicher Stelle ein neuer Client zur Berechnung der Schlüssellänge angekündigt. Die rechtlichen Bedenken sind laut Statement ausgeräumt.

Zu vermuten ist, dass die vom Lindows-Gründer Michael Robertson ausgelobten 100.000 Dollar für das Knacken der Verschlüsselung entscheidend zu dem Schritt beigetragen haben. Denn 10.000 von RSA Security gestiftete Dollar für das (rechtlich unbedenkliche) Faktorisieren der RSA-576-Verschlüsselung gingen Neo durch die Lappen. Nach Aussage des Projekts hatte dabei eine andere Gruppe die Nase vorn.

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