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Xbox 360: Nur eingeschränkt abwärtskompatibel

17.05.2005 | 12:52 Uhr |

Nach der offiziellen Vorstellung der Xbox 360 lässt Microsoft nun nach und nach weitere Infos zur Xbox 360 aus dem Sack. So äußerte sich Microsoft im Vorfeld der am Dienstag beginnenden E3 in Los Angeles zu der Anzahl der schon in der Entwicklung befindlichen Spielen und zur Abwärtskompatibilität. Eine kleine Sensation hatte Microsoft ebenfalls zu verkünden. Die Final-Fantasy-Macher von Square Enix werden für die Xbox 360 Spiele entwickeln.

Microsoft lässt auf der E3 nach und nach weitere Infos zur Xbox 360 aus dem Sack. Unter anderem auch eine kleine Sensation: Square Enix wird Spiele für die Xbox 360 entwickeln und veröffentlichen. So soll das bereits für Playstation 2 und PC erschienene Online-Rollenspiel "Final Fantasy XI" auch für die Xbox 360 erscheinen.

Die japanische Spieleschmiede war bisher vor allem mit Sonys Playstation verbandelt. Künftig, so heißt es in einer offiziellen Mitteilung, will das Studio "eng mit Microsoft in Hinblick auf Xbox 360 und Xbox Live zusammen arbeiten". "Xbox ist zu einer treibenden Kraft bei der Innovation von Videospielen geworden, und wir sind im hohem Maße von der Xbox 360-Ankündigung fasziniert", sagte Yoichi Wada, Präsident von Square Enix. Von weiteren Titeln aus dem Hause Square Enix für die Xbox 360 ist allerdings noch nicht die Rede.

Erstmals äußerte sich Microsoft am Abend vor dem Beginn der Spielemesse E3 in Los Angeles auch zur Abwärtskompatibilität der Xbox 360. Allerdings noch nicht so umfassend, wie von vielen erhofft. So gab es zu diesem Thema von Microsoft nur dieses Statement: "Xbox 360 wird rückwärtskompatibel mit den bestverkauften Xbox-Spielen sein."

Diese Aussage lässt einigen Raum für Spekulationen. So könnten nur diverse, von Microsoft ausgewählte Xbox-Spiele, auch auf der Xbox 360 lauffähig sein. Wie das technisch gelöst sein wird, bleibt offen. Auch was die Auswahl der Xbox-Spiele angeht.

Grund für die Einschränkung könnten Lizenzfragen sein. Die Xbox 360 nutzt Hardware, die zum größten Teil von anderen Herstellern kommt, als noch bei der Xbox 1. So ist der Prozessor diesmal von IBM (XBox 1: Intel) und der Grafikchip von ATI (XBox 1: Nvidia). Bei einer vollständigen Abwärtskompatibiliät müsste Microsoft eventuell Lizenzkosten zahlen, um alle Xbox-1-Technologien nutzen zu können. Durch eine Beschränkung auf einige Xbox 1-Titel fallen die Lizenzkosten niedriger aus.

Eine andere Deutung der Aussage: Die Xbox 360 kann zwar alle Xbox 1-Spiele abspielen, allerdings - aus technischen Gründen - nicht immer in 100%iger Qualität.

Das ist allerdings nur reine Spekulation. Wahrscheinlich wird Microsoft noch im Laufe der E3 sich detaillierter zu diesem Thema äußern.

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