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Microsoft geht gegen Cheater vor

25.03.2008 | 16:15 Uhr |

Ein elementares Element bei Spielen für die Xbox 360 ist der so genannte Gamerscore. Dabei werden Spieler für bestimmte Erfolge Punkte gutgeschrieben. Doch während die ehrlichen Gamer sich diese Erfolge mühsam erarbeiten, nutzen andere unerlaubte Hilfsmittel, um sich die begehrten Pünktchen zu sichern. Gegen diese Cheater ist Microsoft nun rigoros vorgegangen.

Erwischen, handeln und bloß stellen - dies ist die Vorgehensweise seitens Microsoft gegenüber Cheatern , die mit illegalen Hilfsmitteln ihren Gamerscore bei Xbox Live in die Höhe getrieben haben. Ertappte Spieler dürfen sich dabei auf eine Überraschung gefasst machen, denn anstatt den Gamertag des Spielers zu sperren, hat sich Microsoft dazu entschlossen, den Gamerscore der Cheater auf Null zu setzen. Zudem wird in ihrem Spielerbild ein Cheater-Zusatz eingeblendet, damit andere Gamer auf einen Blick wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Microsoft erlaubt es den betroffenen Gamern darüber hinaus nicht, die gelöschten Erfolge erneut zu erlangen. Selbst wenn die Ertappten sich quasi geläutert vor die Konsole setzen um auf legalem Wege Spiele durchzuspielen, bleibt ihnen dies verwehrt, beziehungsweise hat keine Auswirkung auf den Gamerscore.

Betroffene Spieler haben keine Möglichkeit, gegen die Löschung des Gamerscores vorzugehen. Microsoft ist sich in diesem Zusammenhang sicher, keine Fehler gemacht zu haben. Um Cheater aufzuspüren seien laut Unternehmen verschiedene Techniken und Kriterien zum Einsatz gekommen. Nur wenn alle Kriterien auf eine verdächtige Person zutrafen, sei auch der Gamerscore "angepasst" worden.

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