09.12.2011, 20:16

Michael Söldner

Xbox 360

Kinect für zukünftige Xbox-Apps zwingend erforderlich

©microsoft.com

Microsoft steigt mit dem aktuellen Dashboard der Xbox 360 in das Geschäft um Apps ein, setzt für diese jedoch allem Anschein nach die Bewegungssteuerung Kinect voraus.
Auch Microsoft hat die Bedeutung von Apps erkannt und will künftig viele solcher kleinen Programme für seine Spielkonsole Xbox 360  anbieten. Neben Apps für Twitter, Facebook, YouTube oder die ZDF Mediathek soll es künftig weitere Anwendungen geben.
Für deren Entwicklung setzt Microsoft einem Bericht zufolge jedoch die Bewegungssteuerung Kinect voraus. Der Konsolenhersteller will damit garantieren, dass diese Apps wahlweise per Sprache oder mit Gesten über den Kinect-Sensor gesteuert werden können. Entsprechende Tools für eine standardisierte Sprach- und Bewegungseingabe will Microsoft in Kürze veröffentlichen.
Sollte sich Microsoft wirklich dazu entscheiden, Kinect als Pflicht für den Einsatz von Apps zu bestimmen, dann würde die Kamera zumindest aus der Sicht der Unternehmens von einer Zusatzperipherie zu einem zentralen Bestandteil bei der Nutzung der Xbox 360 werden. Außerdem ließen sich entsprechende Apps mit wenig Aufwand auch für den Einsatz auf PCs und mobilen Endgeräten portieren.
Microsoft konnte seit dem Verkaufsstart der Xbox 360 mehr als 57 Millionen Konsolen absetzen. Die Bewegungssteuerung Kinect ist seit dem letzten Jahr erhältlich und hat derzeit eine Verbreitung von mehr als 10 Millionen Geräten.
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