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Xbox 360: Bessere Geldanlage als Aktien

23.11.2005 | 09:03 Uhr |

Gestern ist die Xbox 360 in den USA an den Start gegangen und schon kurz darauf begann ein reger Handel bei Auktionsseiten wie Ebay. Und die Gewinnmargen lassen so manchen Aktienfan in Tränen ausbrechen.

Es ist wie immer: Sobald ein vermeintlich begehrtes Gut an den Start geht, müssen diejenigen, die vor leeren Regalen stehen - wenn sie das Produkt denn unbedingt haben wollen - auf Auktionsseiten wie Ebay & Co. zurückgreifen. Dort werden schnell vergriffene Güter gewinnbringend unters Volk gebracht - wie im Fall der Xbox 360, die in den USA gestern in den Handel gekommen ist.

Zwar ist nicht bekannt, ob die Konsole in den Staaten auch tatsächlich ausverkauft ist, die Preise, die bei Ebay geboten werden, lassen aber zumindest die Vermutung zu, dass es schwer ist, an das Gerät zu kommen. Spaßbieter, die über 1000 US-Dollar für die Core-Version der Xbox 360 bieten (Ladenpreis: 299 US-Dollar), mal ausgenommen, werden derzeit für die kleine Variante der Konsole Preise um die 600 US-Dollar erzielt.

Für die besser ausgestattete Premium-Version, die mit einer 20-GB-Festplatte, kabellosem Controller, Headset und mehr ausgeliefert wird, werden bei Ebay derzeit über 800 US-Dollar geboten (Ladenpreis: 399 US-Dollar) - ohne Spiel versteht sich.

Vor dem Hintergrund, dass es sich bei der Konsole um kein limitiertes Gut handelt, sondern das Gerät in den kommenden Wochen millionenfach in den Regalen weltweit liegen wird, kann man bei diesen Geboten eigentlich nur mit dem Kopf schütteln. Aber spätestens mit dem Erscheinen der Playstation 3 und der Revolution von Nintendo wird sich dieses Spiel aufs neue wiederholen.

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