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XP-Rechner sind häufiger infiziert als neuere Systeme

25.04.2013 | 16:44 Uhr |

Laut der neuesten Ausgabe 14 des Microsoft Sicherheitsberichts SIR sind Rechner mit Windows XP mehr als doppelt so stark durch Malware-Infektionen betroffen wie solche mit neueren Windows-Versionen.

Microsoft hat die 14. Ausgabe seines Sicherheitsberichts SIR (Security Intelligence Report) veröffentlicht. Darin fasst Microsoft auf mehr als 100 Seiten seine Erkenntnisse zur Sicherheitslage im zweiten Halbjahr 2012 zusammen. Dazu gehören auch die Ergebnisse aus den regelmäßig beim Patch Day ausgeführten Malware-Scans mit dem "Tool zum Entfernen bösartiger Software" (MSRT).

Demnach werden weitaus mehr XP-Rechner durch Malware infiziert als Systeme mit einer neueren Windows-Version, also Vista, Windows 7 oder Windows 8. Verglichen wird jeweils die Anzahl desinfizierter Rechner pro tausend mit dem MSRT überprüfte Systeme. Windows XP mit Service Pack 3 kommt laut dieser Berechnung auf 11,3 infizierte Rechner. Windows 7 und Vista liegen zwischen 3,5 und 4,8 Infektionen, je nach Service Pack und ob 32- oder 64-Bit-Version.

Bei Windows 8 liegen die Werte für das vierte Quartal 2012 noch unter eins. Das dürfte zum Teil auch daran liegen, dass sich die Angreifer noch nicht auf die frisch erschienene Windows-Version eingeschossen hatten. Hinzu kommt, dass Windows 8 mit einem kompletten Antivirus-Programm ausgeliefert wird. Der Windows Defender schneidet zwar im Vergleich zu anderen Lösungen nur schwach ab, ist jedoch allemal besser als kein Schutz.

Den vollständigen Sicherheitsbericht (SIR Volume 14; PDF) finden Sie auf dieser Microsoft-Seite .

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