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XP-Nutzer 7x so häufig angegriffen wie Windows-7-Nutzer

19.03.2014 | 11:23 Uhr |

Windows XP neigt sich seinem Ende zu - ab dem 8. April wird es keine Updates mehr geben. Doch noch immer setzen viele auf den Microsoft-Oldie.

Wie Avast im offiziellen Blog schreibt , werden XP-Nutzer sieben Mal so oft angegriffen wie Windows-7-User. Ab dem 8. April wird es keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP geben - das verschärft die Situation noch. Und ab 2015 wird es vermutlich keine Anti-Malware-Signatur-Updates mehr für XP geben, schreibt Avast. Laut den Datenbanken von Avast setzen aber immer noch 23,6 Prozent der Nutzer Windows XP ein. Aber nicht nur Privatanwender stehen vor einem Problem. Auf vielen Geldautomaten weltweit läuft noch Windows XP. Und nicht wenige Bürorechner arbeiten ebenfalls noch mit dem alten Windows-System.

Avast verspricht, dass seine Anti-Viren-Lösungen noch mindestens drei Jahre lang Windows XP unterstützen werden. Darüber hinaus will das Unternehmen in Zukunft auf ungepatchte XP-Lücken reagieren. Ein ebenfalls sehr großes Sicherheitsrisiko stelle aber der Internet Explorer auf XP-Maschinen dar, sagt Avast. 21,5 Prozent der Avast-Nutzer, die XP einsetzen, nutzen auch den Internet Explorer. Diesen empfiehlt Avast als Alternative Google Chrome , weil dieser vollständig kompatibel mit XP ist und sich automatisch selbst aktualisiert.

Aber Achtung: Allein durch den Einsatz einer aktuellen Antiviren-Software und dem Chrome statt IE kompensieren Sie nicht die fehlenden XP-Sicherheitsupdates ab dem 8. April. Wir raten Ihnen daher dringend zum Wechsel auf eine aktuellere Windows-Version - oder zu einer der zahlreichen Windows-Alternativen.

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