82980

Wurm Sasser wütet vor allem in Europa

03.05.2004 | 12:18 Uhr |

Der am Wochenende in Erscheinung getretene Wurm Sasser nutzt eine Windows-Schwachstelle in Windows XP und 2000, die Microsoft bereits vor zwei Wochen geschlossen hatte. Dennoch hat es viele Anwender erwischt, weil sie ihr System noch nicht auf den neuesten Stand gebracht haben. "In Europa zeigt Sasser derzeit die höchste Verbreitung", so Michael Hoos, Sicherheitsexperte von Symantec.

Der am Wochenende in Erscheinung getretene Wurm Sasser (wir berichteten, 39730) nutzt eine Windows-Schwachstelle in Windows XP und 2000, die Microsoft bereits vor zwei Wochen geschlossen hatte. Dennoch hat es viele Anwender erwischt, weil sie ihr System noch nicht auf den neuesten Stand gebracht haben. "In Europa zeigt Sasser derzeit die höchste Verbreitung", so Michael Hoos, Sicherheitsexperte von Symantec.

Für Hoos sind Würmer, die Betriebssystem-Lücken ausnutzen, nichts Neues. "Wir beobachten schon seit einiger Zeit, dass Schwachstellen immer schneller ausgenutzt werden", erklärt Hoos und betont, dass die regelmäßige Installation von Sicherheitsupdates immer wichtiger geworden ist.

"Genügte es früher, ein bis zwei Mal im Jahr Patches von den Web-Seiten der Hersteller herunterzuladen, ist dies mittlerweile wöchentlich ratsam", empfiehlt Hoos. Der Sicherheitsexperte rät Anwendern drei Dinge zum Schutz ihres Computers zu berücksichtigen: einen aktuell gehaltenen Virenscanner, eine installierte Firewall und die regelmäßige Installation der Sicherheitsupdates.

Sasser-Wurm: System-Neustarts ala Blaster-Attacke (PC-WELT Online, 02.05.2004)

Win32/Sasser.A: So schnell reagierten die AV-Hersteller (PC-WELT Online, 03.05.2004)

0 Kommentare zu diesem Artikel
82980