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IBM geht von höherer Conficker-Verbreitung aus

03.04.2009 | 13:12 Uhr |

Das Unternehmen IBM verdoppelt nach einem 24-Stunden-Test die Schätzung der Conficker-Infektionen. Möglicherweise geht die Zahl in den zweistelligen Millionenbereich.

IBM geht von einer weit größeren Verbreitung des Wurms Conficker.C aus, als allgemein angenommen. Zu dem Schluss gelangte IBM nach einem 24-Stunden-Scan von rund zwei Millionen Computern. Das Unternehmen fand eine Methode, den Schädling durch das Messen des Peer-to-Peer-Verkehrs im Netzwerk zu entlarven.

Dabei entdeckte IBM den Wurm auf vier Prozent der Rechner. IBMs Abteilung Internet Security Systems (ISS) ging bislang von ein bis zwei Prozent aus. Zwei bis vier Millionen waren es nach der bisherigen Schätzung. Die neuen Zahlen legen eine Korrektur nach oben nahe – vielleicht in den zweistelligen Millionenbetrag.

Zwar warnt ein Sprecher der ISS vor der Hochrechnung, dass weltweit 4 Prozent der Computer betroffen seien. Dafür seien die Zahlen zu unsicher. Eine ähnliche, nur zwei Tage ältere, Studie von OpenDNS kommt aber zu einem vergleichbaren Ergebnis.

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