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Neue Sicherheitsbedenken um Warden-Tool

18.11.2007 | 15:45 Uhr |

Einige Spieler des Massively Online Multiplayer Role Playing Games (MMORPG) World of Warcraft äußern erneut Bedenken über das Sicherheitstool Warden, das im Spiel von Entwickler Blizzard eingesetzt wird.

Warden ist eine Software die im MMORPG World of Warcraft (WoW) eingesetzt wird, um die Spielergemeinde beispielsweise vor Cheatern zu schützen. Das Tool besteht dabei aus drei Teilen, von denen jeweils eines auf den Blizzard-Server, eines im WoW-Clienten und eines nach dem Login auf dem Rechner des Nutzers läuft. Doch der Aufbau des Programms bringt so manchen Spieler zum Zweifeln. So weist der Programmierer Joe Thaler, Mitarbeiter der Software-Entwickler-Firma Lavishsoft , in seinem Blog auf die Sicherheitsproblematik der neuesten Warden-Version hin. Als Hauptproblem sieht er dabei den polymorphen Code des Programms. Der Hash Algorithmus des Tools ändert sich ständig und verhält sich dabei in etwa wie ein Virus der nicht erkannt werden will.

Diese Tatsache würde Warden zu einem ausgezeichneten Malware-Lieferanten machen. Thaler geht zwar nicht davon aus, dass Blizzard mit diesen Absichten in die Rechner seiner Kunden eindringt. Andererseits wären die rund 8 Millionen WoW-Nutzer weltweit eine sehr große Zielgruppe für Viren, Würmer oder Pornotrojaner. Um diese Zweifel auszuräumen fordert Thaler eine Rückverfolgbarkeit der Nutzerdaten die während des Spielens an die Blizzard-Server gesendet werden. Denn ein Einbruch in über 8 Millionen Nutzer-Rechner hätte sicherlich verheerende Folgen für die Internetwirtschaft.

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