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Verfügbarkeit von IT-Services errechnen

Ein Praxisseminar verrät Service-Providern, wie sie die Verfügbarkeit von Services realistisch errechnen. Auch IT-Verantwortliche profitieren von dem Know-how und können Dienstleistern noch besser auf die Finger schauen.

Service-Anbieter haben oft Schwierigkeiten, realistische Aussagen über die Verfügbarkeit von IT-Services zu treffen. Ungenaue oder zu optimistische Angaben führen leicht zu unhaltbaren Service Level Agreements (SLA). Werden diese Verträge nicht erfüllt, drohen dem Diensteanbieter Strafen. Um die Verfügbarkeit von Services korrekt zu bestimmen, und zwar im Vorfeld und auf Basis der Erfahrungswerte der Vergangenheit, benötigen Anwender einiges Know-how und passende Werkzeuge.

Ein Workshop von Enterprise Networks soll Service-Anbietern das nötige Wissen vermitteln. Der Workshop richtet sich an Service-Manager, Service-Designer und Lösungsarchitekten. Auch IT-Abteilungen profitieren von den Tricks der Profis, um ihrerseits die Einhaltung der SLAs besser kontrollieren zu können. Die Trainings werden vor Ort in der jeweiligen Firma angeboten und starten im Februar 2009.

Die Teilnehmer lernen die Berechnungsmethoden und Tools kennen, um realistische Verfügbarkeitsaussagen zu treffen. Der Workshop behandelt dabei sowohl die relevante Terminologie und Methodik als auch die mathematischen Grundlagen zur Durchführung von Verfügbarkeitsberechnungen. Inhalte sind die Berechnung der theoretisch erzielbaren Verfügbarkeit auf Basis der Service-Architektur sowie geltender OLAs und Under Pinning Contracts, die Bestimmung und Bemessung der Verfügbarkeitsrisiken in bestehenden SLAs und die Bewertung von Investitionsmaßnahmen hinsichtlich der dadurch zu erwartenden Verfügbarkeitsverbesserungen. (jp)

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