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Wo der RFID-Einsatz sinnvoll ist - und wo nicht

23.10.2006 | 15:08 Uhr |

Die deutsche RFID-Branche ist hoffnungsfroh. In der Logistik setzt sich die Funktechnik auf breiter Front durch, wenngleich fehlende Standards und Datenschutz-Bedenken hinderlich sind.

Die RFID-Technik (Radio Frequency Identification) ist zurzeit vor allem im Logistikbereich auf dem Vormarsch. Container, Paletten, Karosseriegestelle, Rollkäfige, Bierfässer - die Liste der Gegenstände, die mit Funketiketten versehen werden, wird immer länger. Die Transponder kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Güter bewegt und gelagert werden (siehe: RFID - viel Zukunft, wenig Gegenwart ).

Binnen drei Jahren wird sich das Taggen von Containern und Paletten durchgesetzt haben, behaupten in einer gemeinsamen Studie das FTK Forschungsinstitut für Telekommunikation, das Informationsforum RFID und der Industrieverband AIM-Deutschland . Sie verlassen sich dabei auf die Aussagen von 202 Führungskräften, die in einschlägigen IT-Unternehmen beschäftigt sind. Das auf die Kennzeichnung einzelner Produkte bezogene Item-Level-Tagging breite sich ebenfalls aus - vor allem wenn es um das Kennzeichnen von Luxusgütern, Blutkonserven und Organen, Arzneimitteln, Textilien, Büchern und Elektrogeräten gehe.

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