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Wissenschaftlern gelingt Durchbruch mit MRAM-Speicher

02.08.2002 | 13:38 Uhr |

Ein Computer braucht seine Zeit, bis er vom ausgeschalteten Zustand betriebsbereit ist. Das Booten des Rechners nervt, auch wenn sich die Bootzeiten in den vergangenen Jahren drastisch reduziert haben. Ideal wäre es dennoch, wenn der Rechner gleich mit dem Einschalten betriebsbereit wäre. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung hat der Wissenschaftler Theo Rasing, von der Universität Nimwegen gemacht.

Ein Computer braucht seine Zeit, bis er vom ausgeschalteten Zustand betriebsbereit ist. Das Booten des Rechners nervt, auch wenn sich die Bootzeiten in den vergangenen Jahren drastisch reduziert haben. Ideal wäre es dennoch, wenn der Rechner gleich mit dem Einschalten betriebsbereit wäre. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung hat der Wissenschaftler Theo Rasing, von der Universität Nimwegen gemacht.

Das Stichwort lautet MRAM-Speicher (Magnetic random access Memory): dieser Speicher verbindet die Vorteile von Festplatten und DRAM-Speicher.

DRAM-Speicher bietet schnelle Schreib- und Lesezugriffe, verliert aber alles gespeicherte, sobald die Stromzufuhr gekappt wird, da die Daten in Kodensatoren gespeichert werden, die mehrmals pro Sekunde mit Strom versorgt werden müssen.

Die langen Bootzeiten hängen bisher damit zusammen, dass für das Speichern der Daten die Festplatte genutzt wird. Diese benötigt zum Auslesen der Daten einen Schreib-Lesekopf, der im Vergleich zum DRAM-Speicher um ein vielfaches langsamer die Daten ausliest. Die Folge sind die bekannten langen Bootzeiten.

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