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Weltgrößter Cloud-Speicher in San Diego gestartet

26.09.2011 | 17:31 Uhr |

Das neue Projekt des San Diego Supercomputer Centers bietet ganze 5,5 Petabyte Speicherplatz für Forschungsarbeiten von Studenten und Wissenschaftlern.

Das Supercomputer Center (SDSC) der University of California in San Diego hat heute den vermutlich weltweit größten Cloud-Speicher  für wissenschaftliche Zwecke gestartet. Das Projekt richtet sich an Wissenschaftler, Studenten, Akademiker oder Wirtschaftsvertreter, die auf sicheren und kostengünstigen Speicherplatz zugreifen wollen oder besonders große Speicherkapazitäten benötigen.

Die SDSC-Cloud bietet insgesamt 5,5 Petabyte, was in etwa 5.500 Terabyte entspricht. Darauf kann mit einer Lese-Geschwindigkeit zwischen acht und zehn Gigabyte pro Sekunde zugegriffen werden. Das entspricht in etwa dem kompletten Auslesen einer 250-GigaByte-Festplatte in nur 30 Sekunden. Laut der University of California können sowohl der Gesamtspeicher als auch die Lesegeschwindigkeit in Zukunft noch aufgestockt werden.

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Das Web-basierte System greift auf Disks zurück, die über ein Zehn-Gigabit-Ethernet miteinander verbunden sind. Dadurch werden besonders hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten erreicht. Interessierte können sich ab heute um einen Platz in der Cloud bewerben. 100 GigaByte würden dabei monatlich mit nur 3,25 US-Dollar (umgerechnet rund 2,42 Euro) zu Buche schlagen. Zu den aktuellen Partner zählen unter anderem die UC San Diego Libraries, die School of Medicine, die Rady School of Management und die Jacobs School of Engineering.

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