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Internet wird immer wichtiger für das Lernen

15.09.2011 | 10:23 Uhr |

Das Internet entwickelt sich immer mehr zur bevorzugten Lernplattform. Sowohl zur Verbesserung der Allgemeinbildung als auch zur beruflichen Weiterbildung.

Laut einer Bitkom-Umfrage unter 1000 deutschlandweit repräsentativ ausgewählten Personen ab einem Alter von 14 Jahren nutzen fast zwei Drittel (63 Prozent) der Internetnutzer das Internet, um ihre Allgemeinbildung zu verbessern. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten hat sich laut dieser Untersuchung online bereits beruflich fortgebildet.
 
Unterschiede bei der Nutzung zeigen sich zwischen den Altersgruppen. So nutzen die 14- bis 29-Jährigen mit einem Anteil von 70 Prozent das Internet überdurchschnittlich häufig zur Verbesserung ihrer Allgemeinbildung. Unter den 30- bis 49-Jährigen steht dagegen die berufliche Weiterbildung im Vordergrund. Laut Umfrage haben in dieser Altersgruppe 65 Prozent der Befragten ihre beruflichen Kenntnisse online verbessert.

Zentraler Anlaufpunktunkt für die Sammlung und Aufbereitung von Wissen sind Online-Lexika wie Wikipedia, aber auch spezialisierte Wikis zu den unterschiedlichsten Spezialgebieten. Bei Anbietern wie Babbel, Planet-tmx oder Englishtown können die Nutzer auf interaktive Sprachkurse mit multimedialer Unterstützung zugreifen. Neuester Trend sind Apps für Smartphones oder Tablet-PCs, die zum Beispiel als Vokabeltrainer dienen. Auf den Bereich der schulischen Bildung haben sich Portale wie Scoyo oder Sofatutor spezialisiert.

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