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Technologiekonzern Comet erzwingt die Genesung

05.04.2010 | 14:02 Uhr |

Der Technologiekonzern Comet hat ein durchwachsenes Geschäftsjahr hinter sich. Die Verluste aus den ersten sechs Monaten konnte das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte aber beinahe ausgleichen.

Unter dem Strich bleibt ein Ergebnis von nur minus 0,4 Mio. Franken. Dabei ist der Umsatz der Gruppe um ein knappes Drittel auf 150,8 Mio. Franken eingebrochen. Den Aufschwung aus dem zweiten Halbjahr konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben in das neue Jahr mitnehmen. 2010 geht der Konzern von einem deutlichen Umsatzplus und einem "leicht positiven Nettoergebnis" aus. Comet hat "frühzeitig Maßnahmen ergriffen", um die Kostenbasis zu reduzieren, heißt es gegenüber pressetext. Obwohl der Hersteller von Systemen und Komponenten für Sicherheit, Semiconductor und die zerstörungsfreie Materialprüfung mittels Röntgentechnologie nach einem Gewinn im Vorjahr von knapp 25 Mio. Franken in die Verlustzone schlitterte, ist die Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre von 0,50 Franken je Papier vorgesehen.

In der zweiten Jahreshälfte sei besonders in der Semiconductor-Industrie eine deutliche Erholung wahrgenommen worden. "Trotz des schwierigen Marktumfelds wurden wichtige Projekte zur Effizienzsteigerung umgesetzt und Wachstumsinitiativen vorangetrieben", wie Comet mitteilt. Für die Markterholung sei man daher gut aufgestellt. Die Auftragseingänge in den ersten Monaten 2010 seien vielversprechend, wenngleich die Nachhaltigkeit des Aufschwungs derzeit noch nicht beurteilt werden könne. Aktuell strebe die Comet-Gruppe ein Umsatzplus von 15 bis 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr an.

(pte)

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