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Wird Medion zum gewichtigen Anbieter im amerikanischen Retail-Markt?

14.05.2003 | 09:51 Uhr |

Der deutsche PC- und Elektronik-Vermarkter Medion hat bei seinen Expansionsbemühungen in den USA einen wichtigen Teilerfolg errungen. Die US-Retail-Kette Best Buy, so etwas wie der "Media-Markt" in den Vereinigten Staaten, hat Medion einen ersten Lieferauftrag erteilt.

Der deutsche PC- und Elektronik-Vermarkter Medion hat bei seinen Expansionsbemühungen in den USA einen wichtigen Teilerfolg errungen, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerpartner . Die US-Retail-Kette Best Buy , so etwas wie der "Media-Markt" in den Vereinigten Staaten, hat Medion einen ersten Lieferauftrag erteilt.

Damit soll das deutsche Unternehmen getestet werden. Vom Verlauf und Ausgang dieser Übung ist abhängig, ob die Medion-PCs ins Stammsortiment von Best Buy kommen. Ob dies gelingt oder nicht, wird sich in den kommenden sechs bis neun Monaten zeigen.

Medion ist seit zwei Jahren in den USA aktiv und setzte seine Produkte über kleinere Ketten wie Office Depot und Costco ab. Im vergangenen Jahr setzten die Essener in den USA rund 57 Millionen Euro um, ein Bruchteil des Medion-Gesamtumsatzes von 2,6 Milliarden Euro. In diesem Jahr soll der US-Umsatz auf 100 bis 150 Millionen Euro ansteigen.

In den ersten drei Monaten hat Medion in Deutschland nach Angaben von Gartner Dataquest 230.000 PCs verkauft und war damit hinter Fujitsu Siemens zweitstärkster Anbieter im deutschen PC-Markt.

Palastrevolution im Notebook-Markt: Retailmarken überrollen A-Brands (PC-WELT Online, 07.02.2003)

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