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Winterlich knipsen

06.12.2006 | 10:53 Uhr |

Wenn das Licht schwindet und der Winter langsam Einzug hält, ?nden sich reizvolle vorweihnachtliche Motive. Die oftmals schwierigen Lichtsituationen bedürfen einiger Korrekturen.

Besser, Sie verzichten auf den Einsatz von Blitzlicht bei schlecht beleuchteten Szenen. Dadurch würde nur der Vordergrund grell beleuchtet. Durch den harten Kontrast geht die besondere Stimmung verloren. Außerdem kommt es zu störenden Schatten. Wir informieren Sie, mit welchen Tricks Sie trotz Problemlicht zu optimalen Fotos kommen.

(Abb. A) Schnee, Sonnenschein und blauer Himmel zaubern Winterlandschaften, bei denen vor allem das Spiel der Schatten auf dem Schnee beeindruckt. Aktuelle Digicam- Modelle meistern Schneeaufnahmen mit Voll-, Blenden- und Zeitautomatik recht ordentlich, neigen allerdings wegen der weißen Schnee?ächen zur Unterbelichtung. Genau wie das menschliche Auge die Pupille aufgrund des grellen Lichts verengt, schließt die Kamera die Blende stärker oder ermittelt eine kürzere Belichtungszeit. Stellen Sie bei der Beurteilung Ihrer Aufnahmen mit dem Histogramm eine Unterbelichtung fest, nehmen Sie das Motiv nochmals auf, stellen aber eine Belichtungskorrektur ein – empfehlenswert ist eine halbe oder ganze Stufe.

Versuchen Sie bei Landschaftsaufnahmen im Schnee nicht nur mit der Sonne im Rücken zu fotografieren. Auch Gegenlichtmotive haben ihren ganz eigenen Reiz. Die Aufnahmeposition für dieses Foto wurde so gewählt, dass die Sonne nur leicht hinter dem Baustamm hervorschaut. Eine große Blende sorgt für den sternförmigen Effekt des Lichts. Die Stimmung des klaren, eiskalten Wintertages wird so gut wiedergegeben.

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