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Windows Phone knapp hinter iOS - sagen Marktforscher

01.10.2013 | 12:43 Uhr |

Einer aktuellen Statistik zufolge verlor iOS in Deutschland Marktanteile, währen Windows Phone welche hinzugewinnen konnte. Nun liegt das Microsoft-OS knapp hinter iOS.

Wie die Marktforscher von Kantar Wordpanel berichten , konnte Windows Phone seinen Marktanteil massiv ausbauen - zumindest in Europa. Untersucht wurden die fünf größten europäischen Märkte, nämlich Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. In Deutschland ist den Forschern zufolge Android unverändert mit 78,7 Prozent Marktanteil an der Spitze. Die Nummer zwei - iOS - musste hingegen Einbußen hinnehmen. Lag der iOS-Anteil in Deutschland im August 2012 noch bei 11,1 Prozent, betrug er im August 2013 nur noch 9,5 Prozent. Windows Phone liegt laut Kantar derzeit bei 8,8 Prozent knapp hinter dem iOS-Marktanteil. Vor einem Jahr musste sich Windows Phone noch mit 3,8 Prozent zufrieden geben und darf sich somit über einen kräftigen Wachstum freuen, wenn die Zahlen stimmen. Die Marktforscher machen unter anderem Nokias neueste Offensive mit vergleichsweise günstigen und farbenfrohen Windows Phones verantwortlich. Mit Modellen wie dem Lumia 520 oder 620 sprechen die Finnen vor allem junge Käufer an.

Blackberry kommt in Deutschland mit 0,5 Prozent kaum noch auf einen nennenswerten Anteil in der Statistik. Am wackersten schlagen sich die Kanadier laut Kantar in Frankreich, wo sie noch 4,2 Prozent halten. Android ist der Statistik zufolge übrigens in Spanien am beliebtesten und kommt dort auf über 90 Prozent. Großbritannien hat mit 27,5 Prozent den höchsten iOS-Anteil. Mit 12 Prozent halten die Briten aber auch den höchsten Windows-Phone-Marktanteil - auf Kosten von Android. Das Google-Betriebssystem kommt in Großbritannien auf 56,3 Prozent.

Auch ein Blick außerhalb von Europa liefert spannende Zahlen. So soll iOS in seinem Heimatland, den USA, auf 39,3 Prozent Marktanteil kommen. In Japan liefern sich Apple und Android ein Kopf-an-Kopf-Rennen: 48,6 Prozent gegen 47,4 Prozent.

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