13.12.2007, 13:10

Christian Löbering

Windows XP

XP Service Pack 3 RC1 zum Download freigegeben

Microsoft hat eine Vorabversion des Service Pack 3 für Windows XP zum Download freigegeben. Ab sofort dürfen es alle interessierten Anwender testen.
Die finale Version des Service Pack 3 für Windows XP finden Sie auf dieser Seite.
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Bisher stand der Release Candidate des neuesten Service Packs für Windows XP nur einem eingeschränkten Kreis von Betatestern zur Verfügung. Jetzt können alle Windows XP Nutzer das komplette SP3 direkt vom Microsoft Server herunterladen (ca. 336 MB). Das war bisher nur semi-offiziell über www.windowsupdate.com möglich, wenn zuvor ein Registry-Trick angewendet wurde.
Da es sich bei dem Paket noch um eine Vorabversion handelt, sollten Sie es keinesfalls auf einem System installieren, das für den produktiven Einsatz gebraucht wird. Probieren Sie es am besten auf einem Testsystem oder einer virtuellen Maschine aus.
Die finale Version des Service Pack 3 wird irgendwann Anfang 2008 von Microsoft wohl über www.windowsupdate.com und auch als Standalone-Paket über www.microsoft.com/downloads vertrieben.
Im Gegensatz zum SP2 befinden sich recht wenige, tatsächlich neue Funktionen im Paket. Ein für XP neuer Dienst mit dem Namen „Network Access Protection Agent“ ist bereits aus Windows Vista bekannt. Er erlaubt es Administratoren von Windows-Domänen, Sicherheitsrichtlinien für Computer zu definieren, die sich mit dem Netzwerk verbinden möchten. Ein weiterer Vista-Dienst mit dem Namen „Link-Layer Topology Discovery Responder“ wird ebenfalls mit dem Service Pack 3 installiert, allerdings nicht automatisch aktiviert. Dieser Dienst scannt nach Ressourcen für die Netzwerkübersicht.
Eine neue Kommandozeilen-Anwendung Tzchange.EXE soll das hin und herschalten zwischen verschiedenen Zeitzonen erleichtern. Außerdem wurde der Assistent zum Herstellen von Remotedesktopverbindungen ebenfalls aus Vista übernommen.
Alles in Allem bietet das Service Pack 3 auf den ersten Blick zumindest funktional nicht sehr viel Neues. Es handelt sich, zumindest zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich um ein kumulatives Sicherheitsupdate. Die neuen Versionen der Dateien im Windows-Ordner verraten, dass mit dem SP3 eine große Menge an System-Dateien und Dateien von Zusatzanwendungen aktualisiert wurden (zum Beispiel auch der Internet Explorer 7). Somit geht das SP3 konform mit der Tradition der meisten Service Packs (bis auf XP SP2), indem es alle, bis dahin bekannten Lücken stopft, ohne die Funktionalität des Systems stark zu verändern.
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