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Probleme mit Produktschlüsseln bei Slipstream-CDs

16.05.2008 | 14:55 Uhr |

Slipstream-CDs von Windows XP inklusive Service Pack 3 müssen unter einer Windows-XP-Umgebung erstellt werden. Darauf weist Microsoft in einem Knowledge-Base-Eintrag hin. Wer eine solche Slipstream-CD beispielsweise unter Vista erstellt, muss mit Problemen rechnen.

Die Probleme äußern sich laut Angaben von Microsoft dadurch, dass beim Versuch, Windows XP (inklusive SP3) von der Slipstream-CD zu installieren, der eingegebene Produktschlüssel als fehlerhaft erkannt wird.

Der Effekt taucht dann auf, wenn die Slipstream-CD mittels des "/integrate"-Befehls unter Windows Vista oder Windows Server 2008 erstellt wird. Erstellt man die Slipstream-CD dagegen unter Windows XP, Windows XP SP1 oder Windows XP SP2, dann kommt es nicht zu den Problemen. Den Angaben von Microsoft zufolge sind aber nur Volumenlizenz-Schlüssel von dem Problem betroffen.

Eine einfache Methode, um eine Slipstream-CD von Windows XP inklusive Service Pack 3 zu erstellen, ist, den besagten "/integrate"-Befehl zu nutzen. Dazu muss zunächst der Inhalt der Original-Installations-CD von Windows XP in ein Verzeichnis auf der Festplatte kopiert werden. Anschließend wird die Download-Version des Service Pack 3 für XP mit dem Befehl "/integrate:[Laufwerk:Ordner]" aufgerufen. Danach kann der Inhalt der Ordners auf eine CD gebrannt werden und man hat künftig eine Installations-Medium von Windows XP, mit dem Windows XP inklusive SP3 auf einem System installiert wird.

Wer mehr Komfort bei der Erstellung einer Slipstream-CD wünscht, dem kann das Gratis-Tool Nlite empfohlen werden, dem kürzlich die Unterstützung für das SP3 hinzugefügt wurde . Ausführliche Tipps zu diesem Thema finden Sie in diesem Ratgeber .

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