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Windows XP: Kostenpflichtige Add-ins für MP3 und DVD geplant

16.07.2001 | 13:55 Uhr |

Zeitgleich mit dem Erscheinen von Windows XP wird Microsoft in Zusammenarbeit mit drei weiteren Firmen zwei kostenpflichtige Add-in-Programme für das neue Betriebssystem anbieten. Über diese wird Windows XP MP3- und DVD-fähig.

Zeitgleich mit dem Erscheinen von Windows XP wird Microsoft in Zusammenarbeit mit drei weiteren Firmen zwei kostenpflichtige Add-in-Programme für das neue Betriebssystem anbieten.

Das eine Zusatz-Programm mit der Bezeichnung "MP3 Creation Pack" wird Windows XP mit vollem MP3-Support ausstatten. Das zweite Programm "DVD Decoder Pack" wird Windows XP um die DVD-Fähigkeit erweitern.

Wie der Nachrichtendienst "CNet" meldet, entwickelt Microsoft die beiden Extra-Programe in Zusammenarbeit mit Cyberlink (PowerDVD), InterVideo (WinDVD) und Ravisent (CinePlayer DVD).

Microsoft selbst favorisiere in den Planungen von Windows XP nicht das MP3-Format, sondern das selbst entwickelte WMA-Format (Windows Media Audio). In der Vergangenheit hatten Kritiker aus diesem Grund dem Software-Giganten vorgeworfen, lediglich das WMA-Format durchsetzen zu wollen, um auf diesem Gebiet eine weitere Monoplostellung zu erreichen. Scheinbar will Microsoft mit diesem Schritt den Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen.

Die Preise für die Zusatzprogramme sind bislang noch nicht bekannt. Sicher ist bisher nur, dass jede der drei Firmen eigene Versionen der beiden Zusatzprogramme anbieten wird.

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