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Windows XP Home mit SP2: Erster Eindruck

26.08.2004 | 11:51 Uhr |

Wie verhält sich Windows nach der Installation des SP2 via Windows Update-Funktion? Einen ersten Eindruck liefert unser Artikel.

Sei kurzem bietet Microsoft das für Endanwender gedachte Service Pack 2 für Windows XP auch über die Windows Update-Funktion an ( PC-WELT berichtete ).

Installation und Download dauerten auf unserem Testrechner mit Windows XP Home rund eine Stunde und verliefen problemlos. Nach dem Neustart liefert uns das runderneuerte Windows dann den ersten Warnhinweis:

Das neue Sicherheitscenter erkannte die vorhandene, aber schon etliche Wochen alte Version von Antivir nicht und schlug Alarm. Ein Blick in das Sicherheitscenter selbst bestätigte diese Meldung:

Gleichzeitig erfuhren wir dort, dass die Windows-eigene Firewall aktiviert wurde.

Wir starteten jetzt die Update-Funktion von Antivir und brachten unseren Virenscanner auf die neuesten Stand.

Nach Abschluss des Updates überraschte uns Windows XP mit diesem Hinweis:

Zwar erkannte das Sicherheitscenter jetzt Antivir, der Scanner wurde jedoch als möglicherweise nicht mehr aktuell gemeldet. Das war nachweislich nicht der Fall, wie uns ein erneuter Start der Update-Routine von Antivir bestätigte:

Also noch einmal einen Blick ins Sicherheitscenter geworfen. Und siehe da: Dort bestätigte uns Windows, dass alles in Ordnung sei. Offensichtlich war die Systray-Meldung nur kurz Amok gelaufen.

Ansonsten lief alles rund, wir konnten problemlos surfen und Netzlaufwerke einbinden. Nur zu ICQ gab es gleich nach dem Neustart des Rechners eine Eingabeaufforderung: Windows XP SP2 erkannte die bei jedem Windowsstart mitstartende Anwendung korrekt und blockte sie zunächst. Das ist völlig okay.

In der Systemsteuerung tauchten nach der Installation das Sicherheitscenter und die aktivierte Windows Firewall auf. Die XP Firewall war jetzt standardmäßig installiert, vorher war keine Firewall auf unserem Testrechner vorhanden. Auch hier also alles im grünen Bereich.

Hinweis: Wir haben diesen Test bewusst mit Antivir durchgeführt, weil dieses kostenlose Schutzprogramm weit verbreitet ist. Antivir ist allerdings nur für Privatanwender gratis, im professionellen Einsatz fallen Lizenzgebühren an.

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