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Windows XP: Cracker-Programm berechnet Produkt-Keys

18.02.2002 | 15:16 Uhr |

Über den finanziellen Erfolg des Betriebssystems Windows XP entscheidet nicht zuletzt die neue Produktaktivierungs-Routine, die Microsoft seinem neuesten Betriebssystem spendiert hat. Crackern ist es bisher noch nicht gelungen, diese zu knacken. Hat Microsoft also diesmal gute Arbeit geleistet und sein Produkt wirkungsvoll vor unrechtmäßiger Nutzung geschützt? Bislang jedenfalls sah es ganz so aus, deshalb haben sich die Cracker jetzt etwas Neues einfallen lassen: Ein Keygenerator soll dem Anwender wenigstens einen Produkt-Key von Windows XP liefern.

Über den finanziellen Erfolg des Betriebssystems Windows XP entscheidet nicht zuletzt die neue Produktaktivierungs-Routine, die Microsoft seinem neuesten Betriebssystem spendiert hat. Crackern ist es bisher noch nicht gelungen, diese zu knacken. Hat Microsoft diesmal gute Arbeit geleistet und sein Produkt wirkungsvoll vor unrechtmäßiger Nutzung geschützt? Bislang jedenfalls sah es ganz so aus, deshalb haben sich die Cracker jetzt etwas Neues einfallen lassen: Ein Keygenerator soll dem Anwender wenigstens einen Produkt-Key von Windows XP liefern.

Die bisherigen Bemühungen der Cracker, der Aktivierungsroutine von Windows XP zu Leibe zu rücken, waren nicht von Erfolg gekrönt. Im Internet finden sich zwar zahlreiche Anleitungen, um die Aktivierung von Windows XP zu umgehen. All diese Anleitungen sind aber im Zweifel nutzlos.

Ein Update von Windows XP - etwa durch das Einspielen eines Service Packs - reicht theoretisch aus, um illegale Kopien des Betriebssystems zu identifizieren und wieder nutzlos zu machen. Der Grund: Teilweise behelfen sich Cracker damit, dass sie einige Original-Dateien von Windows XP durch solche ersetzen, die von der nicht-aktvierungspflichtigen Corporate-Version von Windows XP stammen. Bei einem Update werden diese möglicherweise wieder durch die Originaldateien oder deren aktualisierte Versionen ersetzt.

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