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Windows XP: Balmer geschockt

30.07.2001 | 10:14 Uhr |

Geschockt zeigte sich Microsoft-Chef Steve Ballmer von der jüngsten Kritik an Microsofts neuem Betriebssystem Windows XP. In den USA mehrten sich in den vergangenen Tagen Stimmen, die eine Verschiebung des Verkaufsstarts des Betriebssystems auf Grund unfairer Geschäftspraktiken fordern.

Am Wochenende veröffentlichte Microsoft den zweite Release Candidate von Windows XP. Das Betriebssystem soll am 25. Oktober erhältlich sein. In den USA mehrten sich in den vergangenen Tagen jedoch Stimmen, die eine Verschiebung des Verkaufsstarts auf Grund unfairer Geschäftspraktiken fordern.

Microsoft-Chef Steve Ballmer zeigte sich jetzt von der jüngsten Kritik an Microsofts neuem Betriebssystem Windows XP geschockt. Gegenüber Analysten ließ Balmer verlauten, er sei "erschrocken und bestürzt" von der Kritik an Windows XP und der Art, wie Konkurrenten das neue Betriebssystem attackiert hätten.

"Dies ist ein Produkt, das gut für die Konsumenten, gut für unsere Partner und gut für die Industrie ist", so Ballmer weiter. Das Produkt sei im Vergleich zu Vorgängerversionen in vielerlei Hinsicht besser.

Microsoft sieht indes keine Veranlassung, seine Strategie zu überdenken. Man bereite sich wie bisher auf den geplanten Verkaufsstart vor.

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