Antivirenspezialisten haben einen weiteren Virus entdeckt, der das 64-Bit-Betriebssystem von Microsoft infiziert. Laut Symantec handelt es sich bei dem Schädling um einen "proof-of-concept"-Virus.
Der zweite Virus für die Windows XP 64-Bit Edition ist jetzt in Antivirenlaboren aufgetaucht. Das Pikante daran: Die 64-Bit-Version von Windows sollte im Zusammenspiel mit 64-Bit-Hardware – etwa dem AMD Opteron – eigentlich wesentlich besser vor gefährlichem Code geschützt sein.
Der Virus bekam von Symantec den Namen W64.Shruggle.1318. Der Antivirenspezialist stuft den Schädling als "proof-of-concept“-Virus ein. Er soll also nur Beweisen, dass auch 64-Bit-Systeme verwundbar sind. Die Gefahr der Verbreitung des Virus stuft Symantec indes als gering ein, da bisher nur wenige Anwender die Windows 64-Bit Edition installiert haben - die Version befindet sich noch in der Beta-Phase.
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Der erste Virus für Windows XP 64-Bit Edition war im Mai dieses Jahres aufgetaucht. Er erhielt den Namen W64.Rugrat.3344.





