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Windows Vista final deutsch: Mega-Screenshot-Galerie & erster Eindruck

23.11.2006 | 13:15 Uhr |

Microsoft hat vor wenigen Stunden die deutschsprachige finale Fassung von Windows Vista über MSDN zum Download freigegeben. Natürlich Gelegenheit für uns, diese Version herunterzuladen, zu installieren und Ihnen unsere ersten Eindrücke zu schildern. Zusätzlich bieten wir Ihnen auch eine große Bilder-Gallerie an, in der Sie sich selbst ein Bild vom finalen Windows Vista machen können.

Nach der englischen finalen Version von Windows Vista ist nun auch die deutschsprachige Fassung verfügbar. Wir haben diese natürlich gleich auf einem Arbeitsrechner installiert und schildern Ihnen unsere ersten Eindrücke.

Die Installation

Bereits beim RC 1 von Windows Vista waren wir von der flotten Installation des Betriebssystems angetan. Entsprechend hoch waren also die Erwartungen bei der Installation der finalen Version.

0. Min.: PC starten, DVD einlegen und los geht's.
1. Min.: Die Setup-Routine verlangt einen Produktschlüssel und anschließend kann die Partition ausgewählt werden, auf der Vista sich installieren soll. Entweder man nimmt eine bestehende Partition oder erstellt flott eine neue Partition. USB-Maus und -Tastatur werden erkannt. Alle Eingaben erfolgen auf einer grafischen Oberfläche.
2. - 15. Min.: Zeit Kaffee zu holen und einen kleinen Spaziergang zu machen. Die Setup-Routine erledigt die Installation fortan ohne Eingriff des Anwenders.
16. Min.: Während wir gerade mit dem Kollegen klönen, bemerken wir, dass ein Neustart erfolgt. Die Installation wird anschließend allerdings fortgesetzt. Wir haben weiterhin nichts zu tun und klönen weiter.
16. - 23. Min.: Erneut ein Neustart. Anschließend ist die Installation des Betriebssystems abgeschlossen. Gut, dass wir keinen längeren Spaziergang gemacht haben.
24. Min.: Endlich dürfen wir mal wieder was tun. Vista fordert einen Benutzernamen und ein (optionales) Kennwort. Der Anwender kann nun noch ein Bildchen aussuchen. Wir entscheiden uns für die Katze. Anschließend legen wir den PC-Namen fest und wählen einen der zur Auswahl stehenden Bildschirmhintergründe aus. Wir entscheiden uns für den Neuen.
25. - 28. Min.: Windows Vista überprüft (einmalig) die Leistungsfähigkeit des Rechners. Dabei wird der sogenannte Leistungsindex ermittelt. Unser PC (Intel P4 2,8 Ghz, 1 GB Speicher, Radeon X800 Pro) erhält eine 3,9 (von 6 Punkten). Damit kann auch Aero Glass genutzt werden. Was bringt der Leistungsindex? Das lässt sich im Augenblick noch nicht definitiv sagen. Zumindest theoretisch könnte in Zukunft bei PC-Spielen auf ewig lange Angaben zu den Systemvoraussetzungen verzichtet werden. Stattdessen könnte auf den Verpackungen einfach ein Leistungsindex stehen, den der Rechner mindestens erreichen muss, um das Spiel abspielen zu können. Wie erfolgreich das System wird, bleibt abzuwarten.
29. Min.: Windows Vista ist fertig und einsatzbereit. Wir geben noch an, dass künftig Updates automatisch heruntergeladen werden sollen. Das macht Windows Vista dann auch prompt. Für den bisher noch nicht erkannten Onboard-Soundchip werden Treiber gefunden, installiert und anschließend gibt Vista sofort Töne von sich, ohne dass ein Neustart notwendig gewesen wäre. Zusätzlich wird auch noch ein Definitions-Update für den Windows Defender heruntergeladen und installiert.

Fertig!

Beim ersten Herumspielen mit Windows Vista fallen sofort die neuen Soundeffekte auf, über die wir erst kürzlich berichtet haben . Es lässt sich schwer mit Worten beschreiben, aber die Soundeffekte sind wirklich gut und unterscheiden sich merklich von denen von Windows XP. Sie klingen sanfter und stören nicht beim Arbeiten.

Zweiter Unterschied zu allen bisherigen Vorabversionen von Windows Vista: So ziemlich allen in Windows Vista enthaltenen Applikationen wurden neue Icons spendiert. Da wir die 32-Bit-Fassung von Windows Vista Ultimate installiert haben, sind entsprechend viele Zusatzapplikationen enthalten. Der Windows Live Messenger wird nicht mitinstalliert. Im Startmenü und im Begrüßungscenter (erscheint auf Wunsch bei jedem Start von Vista) findet sich lediglich ein Link, über den der Messenger bezogen werden kann. Im Begrüßungscenter bietet Microsoft Anwendern auch an, die Sicherheitsapplikation Onecare herunterzuladen. Über "Neues in Windows Vista" kann man sich ausführlich über alle Neuerungen und Änderungen informieren.

Insgesamt hat das finale Vista bei der Performance im Vergleich zum RC 1 noch mal merklich zugelegt. Kein Wunder: Schließlich handelt es sich auch um den finalen Code und jeglicher Debug-Code wurde entfernt. Entsprechend flott geht das Arbeiten mit dem Betriebssystem von statten.Fenster öffnen sich sofort und das Navigieren auf den Festplatten-Ordnern - bei RC 1 teilweise etwas nervig langsam - geht nun angenehm schnell.

So - das waren unsere ersten Eindrücke. In einer Screenshot-Galerie zeigen wir Ihnen noch massig Screenshots vom finalen Windows Vista. Viel Spaß beim Betrachten der Bilder!

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