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Windows Vista: Wie aus Minesweeper ein Blumengarten wird

22.02.2007 | 13:21 Uhr |

Für Windows Vista wurde der Klassiker Minesweeper nicht nur überarbeitet, sondern - aus recht naheliegenden Gründen - auch ein neuer, harmloserer Modus integriert: Im Blumengarten gilt es Blumen und nicht Minen aus dem Weg zu gehen.

Die in Windows enthaltenen Spiele gehören zu den meist genutzten Windows-Applikationen. Neben Solitaire erfreut sich vor allem Minesweeper großer Beliebtheit. Dieses Spiel ist schon seit Ewigkeiten (genauer seit Windows 3) in Windows in nahezu unveränderter Fassung enthalten. Für Windows Vista hat das zuständige Shell-Team die Oberfläche überarbeitet.

Da ohnehin Änderungen an Minesweeper geplant waren, hat sich das zuständige Team auch gleich einer anderen Diskussion angenommen, die seit jeher um das Spiel herum geführt wurden: Die im Spiel vorkommenden Minen.

Windows erscheint in vielen Sprachregionen und in vielen unterschiedlichen Ländern. Während hierzulande die Landminen-Problematik nur aus dem Fernsehen bekannt ist, gibt es aber auch Länder, in denen Windows eingesetzt wird und in denen Landminen ein akutes Problem sind. Laut einem (zugegebenermaßen schon älteren) Blog-Eintrag des Shell-Teams habe man sich daher entschlossen, in Minesweeper in eine zweite Variante des Spiels einzubauen: Den Blumengarten.

Sie können den Blumengarten aktivieren, wenn Sie Minesweeper starten und anschließend im Menü „Spiel“ auf „Darstellung ändern“ klicken. Fortan werden alle bisher unaufgedeckten Felder wie gewohnt angezeigt, das Spiel ist allerdings verloren, wenn man auf ein Feld mit einer Blume kommt. Statt den Explosionsgeräuschen und -Animationen bei der Minen-Variante, erklingt eine sanfte Melodie , sobald man das Spiel verloren hat.

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